Nach der blutigen Attacke am Viktor-Adler-Platz in Wien-Favoriten, bei der zwei Männer in Lebensgefahr schweben, ist es in der Nacht auf Sonntag zu einer weiteren schockierenden Gewalttat gekommen: Ein Streit in der Leopoldstadt endete in einer Messerattacke mit mehreren Verletzten. Ein Opfer kämpft mit dem Tod.
Nach bisherigen Informationen der Wiener Polizei soll ein 19-jähriger syrischer Staatsangehöriger im Zuge einer Auseinandersetzung in der Taborstraße ein Klappmesser gezückt und vier Männer im Alter zwischen 18 und 22 Jahren verletzt haben. Ein 21-Jähriger erlitt dabei Stichverletzungen im Oberkörper und schwebt in Lebensgefahr.
Beamte der Polizeiinspektion Praterstern wurden während ihres Streifendienstes auf den Vorfall aufmerksam. Zunächst war von einem Raufhandel die Rede, erst vor Ort stellte sich die Lage als Messerattacke heraus. Daraufhin wurden zusätzliche Polizeikräfte der Stadtpolizeikommanden Innere Stadt und Brigittenau alarmiert.
19-Jähriger vor Ort festgenommen
Der 19-jährige Tatverdächtige konnte noch am Tatort festgenommen werden. Das mutmaßliche Tatmesser wurde sichergestellt.
Die vier Verletzten wurden von der Berufsrettung Wien erstversorgt und in Spitäler gebracht. Das Motiv der Tat ist derzeit noch unklar. Die weiteren Ermittlungen führt das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Zentrum/Ost.
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