Google greift ein

Kundendaten landeten in falschem E-Mail-Postfach

Web
03.07.2014 13:58
Bei der US-Investmentbank Goldman Sachs sind hochvertrauliche Kundendaten abhandengekommen. Ein Mitarbeiter einer Vertragsfirma habe die Daten aus Versehen an eine falsche E-Mail-Adresse versandt, erklärte das Unternehmen im Zuge einer Klage, die bereits am Freitag in New York eingereicht wurde. In der Klage wurde der Internetkonzern Google aufgefordert, die falsch adressierte E-Mail zu löschen. Das Unternehmen reagierte und blockierte die Mail.

Google zufolge habe der Empfänger bisher nicht auf den Inhalt zugegriffen und damit liege auch keine Verletzung des Datenschutzes vor. Wie viele Kunden betroffen waren, sagte Goldman-Sprecherin Andrea Raphael nicht. Google wollte sich ebenfalls nicht dazu äußern. Die Entscheidung des Gerichts steht noch aus.

Ein Mitarbeiter einer Vertragsfirma hatte die Mail aus Versehen an eine falsche Adresse geschickt. Goldman Sachs zufolge wollte der Mitarbeiter die Informationen an einen firmeneigenen Account mit der Domain gs.com schicken. Tatsächlich landete die Mail aber auf einem Google-Konto, das über gmail.com zu erreichen ist.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Web
03.07.2014 13:58
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung