Identität steht fest

Burgenländer bei wildem Kampf in Wohnung erwürgt

Burgenland
09.04.2026 05:30

Nach dem Mordalarm und Fund einer stark verwesten Leiche in einer Wohnung in Wien-Penzing ist die Identität des Gewaltopfers geklärt. Die Ermittlungen der Polizei führen bis in den burgenländischen Bezirk Oberwart.

Den Fall ins Rollen gebracht hatten aufgeregte Mieter in Baumgarten, einem Teil des 14. Wiener Gemeindebezirkes in der Nacht auf Karfreitag. Aus einer Wohnung in dem Penzinger Grätzel zwischen der Linzer und der Hütteldorfer Straße ist „bestialischer Geruch“ auf den Gang gedrungen. 

Nach dem Alarm entdeckten die Einsatzkräfte eine stark verweste Leiche, die auf dem Boden lag. Wie sich jetzt herausstellte, handelt es sich bei dem Toten um einen Mann (41), gebürtig aus Oberwart.

In diesem Wohnbau im Wiener Bezirk Penzing kam es zum tödlichen Streit. Die schreckliche Tat ...
In diesem Wohnbau im Wiener Bezirk Penzing kam es zum tödlichen Streit. Die schreckliche Tat dürfte bereits vor Wochen passiert sein.(Bild: APA/MAX SLOVENCIK)

Kampf im Drogenmilieu
In einer Blitzaktion konnten Fahnder den Wohnungsmieter als Verdächtigen festnehmen. Der 36-Jährige gestand, mit dem Burgenländer in einen wilden Streit – offenbar wegen Drogen – geraten zu sein. Der Kampf eskalierte, der Verdächtige soll sein Opfer mit bloßen Händen erwürgt haben. Die schreckliche Tat dürfte schon etliche Wochen zurückliegen.

Schon vor Monaten hatten „Freunde“ nach dem Burgenländer, der aus schwierigen Familienverhältnissen stammt, gesucht. Sogar auf einer Polizeiinspektion wurde nach ihm gefragt – vergebens. Ein triftiger Grund für ernste Sorgen scheint allerdings nicht vorgelegen zu sein.

Mann kam nicht zu eigener Geburtstagsfeier
Als der offenbar Untergetauchte Mitte Dezember 2025 seinen 41. Geburtstag gefeiert hat, habe seine Mutter, Jahrgang 1958, bei sich zu Hause ein kleines Fest für ihn vorbereitet, wie im Bekanntenkreis erzählt wird. Luftballons hingen bereits an den Wänden, doch der Jubilar erschien nicht und war nicht erreichbar.

Letzter Kontakt nach Weihnachten
Erst kurz nach dem Heiligen Abend, an dem er ebenfalls angekündigt gewesen sein dürfte, soll der Sohn noch einmal Kontakt mit seiner Mutter gehabt haben, wie mitgeteilt wird. Danach habe es kein Lebenszeichen mehr von dem Burgenländer gegeben.

Der Beschuldigte, der ihn getötet haben soll, sitzt in der Justizanstalt und wartet auf den Ausgang der weiterführenden Ermittlungen. Insider gehen davon aus, dass die Anklage auf Totschlag lauten dürfte.

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