Mehr als 15.500-mal griffen Menschen in diesem Winter zum Telefon, um Hilfe für Obdachlose zu holen – eine Zahl, die zeigt, wie groß die Not auf Wiens Straßen ist, aber auch, wie viele nicht weggeschaut haben. Die Caritas der Erzdiözese Wien hat am Freitag ihre Bilanz der Winternothilfe präsentiert – und die fällt eindrücklich aus.
Im Zentrum steht das sogenannte Kältetelefon, das in der kalten Jahreszeit rund um die Uhr erreichbar ist. „Über 15.500-mal haben Menschen hin- und nicht weggeschaut und mit ihrem Anruf beim Kältetelefon dabei geholfen, zielgerichtete Hilfe zu Menschen auf der Straße zu bringen“, erklärte Caritasdirektor Klaus Schwertner.
Durch diese Hinweise konnten über 490 Menschen in Notquartiere vermittelt werden, zahlreiche weitere erhielten Unterstützung, etwa in Form von Schlafsäcken.
Helfer im Dauereinsatz
Auch die Einrichtungen der Caritas waren stark ausgelastet. In der „Gruft“ wurden seit Anfang November rund 42.300 Mahlzeiten ausgegeben, zudem konnten dort mehr als 9400 Nächtigungen in einem warmen Bett ermöglicht werden. In den übrigen Notquartieren blieb die Auslastung über den gesamten Winter hinweg konstant hoch – insgesamt wurden dort rund 620 Menschen betreut.
Ein wichtiger Bestandteil der Hilfe ist auch der Suppenbus „Canisibus“. Die 180 freiwilligen Helferinnen und Helfer bereiteten in den vergangenen Monaten rund 39.000 Teller Suppe zu und verteilten sie an Bedürftige in der Stadt.
Darüber hinaus leistete der „Louisebus“ medizinische Hilfe für Menschen ohne Krankenversicherung. Insgesamt 1198 Patientinnen und Patienten nahmen dieses Angebot in Anspruch.
Spendenhinweis:
Caritas Spendenkonto
IBAN: AT163100000404050050
BIC: RZBAATWW
BLZ: 31000
Kennwort: „Gruft Winterpaket“
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