Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) räumt im Interview ein, dass die Wiener Verkehrssituation ab Sommer „nicht lustig“ wird. Trotzdem verteidigt sie ihre Verkehrspolitik, Millionen für Radprojekte und liefert einen Ausblick auf die Pläne für eine autofreie Innenstadt.
„Krone“: Frau Stadträtin, der neue Modal Split, der ja die Wege der Wiener dokumentiert, ist für die Stadt kein Erfolg. Die Fahrten mit Rädern sind um 0,5 Prozent zurückgegangen, obwohl Sie 60 Millionen Euro ins Netz investiert haben. Man kann also sagen: Je mehr Sie für Radwege ausgeben, umso weniger werden sie genutzt.
Ulli Sima: Man kann das nicht so vergleichen. Letztes Jahr war scheinbar ein besonders verregnetes Jahr. Wir haben diesen signifikanten Rückgang auch bei den Bädern erlebt. Aber das sind immer Jahresschwankungen.
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