Die aktuell frostigen Nächte können für wohnungslose Menschen zur tödlichen Bedrohung werden. Kältetelefone und Winternothilfe-Angebote der Caritas Österreich sind deshalb im Dauereinsatz. Die Organisation bittet die Bevölkerung eindringlich darum, jetzt ganz besonders auf Obdachlose zu achten.
„Ein Anruf beim Kältetelefon kann der erste Schritt sein, um einem Menschen das Leben zu retten“, sagte Caritas-Präsidentin Nora Tödtling-Musenbichler. Wer einen Menschen bemerkt, der in Kälte auf der Straße liegt, soll die Person ansprechen und fragen, ob Hilfe benötigt wird, informierten die Caritas und Kathpress am Sonntag in einer Aussendung.
Streetwork-Teams im Einsatz
Über die nach Region mit unterschiedlichen Rufnummern versehenen Caritas-Kältetelefone können Streetworker kontaktiert werden. Sozialarbeiter und Ärzte in den mobilen Streetwork-Teams helfen mit Lebensmittelpaketen, Decken oder Schlafsäcken und können auch erste medizinische und psychologische Erstversorgung leisten.
Kälte-Hilfe ist überlebenswichtig
Die Winter-Notquartiere bieten einen warmen Schlafplatz, in den Wärmestuben und Tageszentren können sich Menschen tagsüber aufwärmen und erhalten eine warme Mahlzeit. „Je niedriger die Temperaturen, desto wichtiger wird die Hilfe für Betroffene“, so die Caritas-Chefin.
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