Umstrittene Aktivistin
Was wurde eigentlich aus Greta Thunberg?
Aus einer streikenden Schülerin wurde eine globale Symbolfigur des Klimaprotests. Doch acht Jahre später ist Greta Thunberg nicht mehr nur Klimaaktivistin, sondern eine hoch polarisierende politische Figur mit radikalen Positionen, umstrittenen Allianzen und wachsender Kritik.
Als Greta Thunberg im August 2018 mit einem handgeschriebenen Pappschild vor dem schwedischen Reichstag in Stockholm saß, wirkte die Szene zunächst unspektakulär. „Skolstrejk för klimatet“ – Schulstreik fürs Klima – stand darauf. Die damals 15-jährige Schülerin erklärte, sie werde so lange freitags die Schule bestreiken, bis Schweden mehr gegen die Klimakrise unternehme. Wenige Monate später war aus dieser Aktion eine globale Bewegung geworden – und aus Thunberg eine der bekanntesten Aktivistinnen der Welt.
Der Aufstieg verlief mit atemberaubender Geschwindigkeit. Innerhalb eines Jahres sprach Thunberg beim Weltwirtschaftsforum in Davos, vor dem Europäischen Parlament und im September 2019 schließlich vor der UN-Generalversammlung in New York. Ihre wütende Rede, in der sie den politischen Eliten „How dare you!“ – „Wie könnt ihr es wagen?“ – entgegenschleuderte, ging um die Welt. Für Millionen junge Menschen wurde sie zum Symbol einer Generation, die ihre Zukunft bedroht sieht. Doch von Beginn an war Greta Thunberg mehr als nur eine Aktivistin.


















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