US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat das Kriegerethos im Militär beschworen.
„Ihr seid fit, nicht fett. Ihr seid diszipliniert“, dröhnte der Pentagon-Chef auf einer Abschlusszeremonie von Kadetten an der berühmten Militärakademie West Point im US-Bundesstaat New York. Man sende sie nun aus, um zu führen, „wir senden euch aus, um Krieger zu formen, und wir senden euch vielleicht in den Krieg – ihr seid bereit“, ergänzte Hegseth.
Schon länger beschwört die Trump-Regierung das Bild von starken Helden im US-Militär und bedient sich an zum Teil martialischer Kriegsrhetorik, während in den Vereinigten Staaten zugleich schon lange viele Bürger kriegsmüde sind.
Militär auf falschem Kurs?
Hegseth, den die Trump-Regierung in Kriegsminister und das Verteidigungs- in Kriegsministerium umbenannt hatte, kritisierte zugleich, politisch motivierte ideologische Agenden und schwache Führung hätten das Militär auf einen falschen Kurs gebracht. Es sei eine Dummheit, wenn man sage, dass Vielfalt im Militär eine Stärke sei. In konservativen US-Kreisen existiert seit Jahren die Meinung, das Militär sei unter demokratischen Regierungen „verweichlicht“ oder zu stark von gesellschaftspolitischen Themen geprägt worden.
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