US-Präsident Donald Trump hat Tech-Schwergewichte wie Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und Nvidia-Chef Jensen Huang in ein Beratergremium berufen – aber sein einstiger enger Verbündeter Elon Musk gehört nicht dazu. Der Rat soll laut einer Mitteilung des Weißen Hauses dem Präsidenten Empfehlungen dazu geben, wie man die amerikanische Führungsrolle bei Wissenschaft und Technologie stärken könne.
Unter den Mitgliedern sind auch Google-Mitgründer Sergej Brin, der PC-Unternehmer Michael Dell sowie der als Trump-Unterstützer bekannte Software-Milliardär Larry Ellison, der gerade mit der geplanten Übernahme von Warner Brothers auch zu einem Medienmogul aufsteigt. In den vergangenen Monaten suchten viele Top-Manager der Tech-Industrie die Nähe zu Trumps Weißem Haus.
Musk überwarf sich mit Trump
Musk, der mit Abstand reichste Mensch der Welt, führt unter anderem den Elektroautobauer Tesla und die Weltraumfirma SpaceX. Er hatte Trump im Wahlkampf ums Weiße Haus mit mehr als 250 Millionen Dollar unterstützt. In den ersten Monaten von Trumps zweiter Amtszeit gehörte er zu den engsten Vertrauten des Präsidenten, die beiden überwarfen sich jedoch im Streit um ein Steuergesetz. Seitdem gab es zwar wieder Zeichen für eine Annäherung, aber die alte Nähe stellte sich nicht wieder ein.
Auch andere bekannte Top-Manager wie Apple-Chef Tim Cook oder der Mitgründer des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, Sam Altman, gehören nicht dem neuen Beratergremium an.
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