Paukenschlag kurz vor der Fußball-WM! Die FIFA hat den niederländischen Schiedsrichter Rob Dieperink von der Liste der Offiziellen gestrichen, obwohl Ermittlungen gegen ihn eingestellt wurden.
„Die FIFA bestätigt, dass Rob Dieperink von der Liste der Schiedsrichter für die FIFA-Weltmeisterschaft gestrichen wurde“, teilte der Verband der dpa ohne weitere offizielle Begründung mit. Zuvor hatten „The Athletic“ und „De Telegraaf“ berichtet, dass der 38-Jährige nicht mehr Teil des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko sein werde. Dort hätte Dieperink ursprünglich als Video-Assistent eingesetzt werden sollen.
Schwere Vorwürfe
Hintergrund sind Vorwürfe wegen mutmaßlicher sexueller Nötigung eines minderjährigen Jungen in London. Laut den Berichten war der Niederländer festgenommen worden. Die anschließenden Ermittlungen seien jedoch – auch nach Sichtung von Videomaterial – aus Mangel an Beweisen eingestellt worden. Trotzdem folgte nun das WM-Aus.
Gegenüber „De Telegraaf“ zeigte sich Dieperink enttäuscht und beteuerte seine Unschuld: „Es macht mich sehr traurig, dass ich zu Unrecht beschuldigt wurde.“ Nach eigenen Angaben habe er vollumfänglich mit den Behörden kooperiert und auch FIFA, UEFA sowie den niederländischen Fußballverband KNVB informiert.
Bleibt in niederländischer Liga aktiv
Auch der KNVB stellte sich grundsätzlich hinter den Referee. „Auf Grundlage der verfügbaren Informationen sehen wir keinen Grund, ihn nicht in der niederländischen Liga einzusetzen“, hieß es. Dennoch soll Dieperink an diesem Wochenende in der Eredivisie nicht zum Einsatz kommen.
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