Pleiten, hohe Preise

Wirtschaftskrise: Iran-Krieg trifft uns alle!

Steiermark Newsletter
24.03.2026 10:45

Jetzt müssen wir uns alle warm anziehen: Der angeblich so „kurze“ Krieg im Iran trifft auch die steirischen Firmen und Konsumenten mit voller Wucht. Die Spritpreise steigen und steigen, die Lebensmittel werden über kurz oder lang teurer werden, die Wirtschaftsbetriebe leiden unter den Energiekosten. Die Pleite von ADA dürfte nur der Vorbote weit größeren Ungemachs sein. 

Das zarte Konjunkturpflänzchen, das die Politik heuer hegen und pflegen wollte, ist längst schon wieder verdorrt. Der Krieg im Iran trifft auch die steirische Wirtschaft mit voller Wucht: Die Energiekosten steigen und steigen, die Konsumenten müssen sparen. Ein Teufelskreis, der heuer viele Betriebe in den Abgrund reißen wird.

Die jüngste Hiobsbotschaft aus der steirischen Wirtschaft kam heute Vormittag: Die traditionsreiche Möbelfirma ADA mit Hauptsitz in Anger bei Weiz ist in eine Millionenpleite geschlittert. Der Schuldenstand beläuft sich auf satte 30 Millionen Euro, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung wurde beantragt. Eine Katastrophe für die Mitarbeiter, eine Katastrophe für die Region, ja für den gesamten Wirtschaftsstandort Steiermark.

Dieser wird im Laufe des Jahres noch gehörig unter Druck geraten: Die Auswirkungen des seit Wochen andauernden Krieges im Iran sind größer als zunächst angenommen. Die Treibstoffpreise steigen und steigen, der Liter Diesel kostet längst über 2 Euro, beim Benzin wird es in Kürze so weit sein.

Das belastet nicht nur die steirischen Pendler massiv, sondern auch die  Frächter. Johannes Matzold, Obmann der Transporteure in der Wirtschaftskammer, rechnet heute im ORF vor, dass bei einem Transport von Graz nach Hamburg um gut 170 Euro mehr an Spritkosten anfallen. Das würde sich auch auf die Lebensmittelpreise niederschlagen: Höhere Transportkosten bedeuten auch höhere Preise für Produkte. Matzold warnt: „In Summe wird es die Bevölkerung und die produzierende Wirtschaft tragen müssen.“ Keine guten Nachrichten – dass die Politik dringenden Handlungsbedarf hat, liegt auf der Hand. 

Kommen Sie gut durch den Dienstag!

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