Damit in der autofreien Fastenwoche keine Langeweile aufkommt, ist Redakteurin Clara Milena Steiner auf der Suche nach verschiedenen Arten, sich fortzubewegen. Und „Kärntner Krone“-Chefredakteur Hannes Mößlacher schwingt sich trotz Regen aufs Fahrrad.
Also, liebe Leserinnen und Leser, eines müssen Sie über mich wissen: Ich sage gerne und oft ja. Ja zum zweiten (und dritten) Stück Kuchen; ja zum Eisbaden, auch wenn es ohne kalt genug ist; ja zum spontanen Urlaub mit meinen Mädels; ja zum Halbmarathon in einem halben Jahr, obwohl ich gar nicht laufe; ja zu noch mehr Arbeit; und ja zu den absurdesten Ideen meiner Freundinnen und Freunde.
Sie denken es sich schon: So ist auch das Autofasten entstanden. Richtig! Und damit es nicht fad wird, habe ich mir für jeden Tag etwas anderes überlegt. Einmal fahre ich mit dem Bus (Der Ticketkauf brachte mich an den Rand der Verzweiflung), einmal nehme ich den E-Scooter (Wer erwartet denn, dass da plötzlich der Akku ausgeht?), einmal laufe ich nach Hause (Sie erinnern sich – der Halbmarathon will vorbereitet werden!) und einmal gehe ich einfach zu Fuß.
Letzteres blieb mir am Mittwoch verwehrt – weil auch wenn mir vieles egal ist, bei Kälte und Regen reiße ich mich nicht um einen einstündigen Spaziergang.
Mehr Zeit zum Lesen
Also ist es wieder der Bus geworden – und etwas Positives hatte der Ausflug mit den Öffis: mehr Zeit zum Lesen! Wenn’s so weitergeht, lese ich mein Buch diese Woche noch aus. Und den Ticketkauf meistere ich inzwischen auch problemlos.
Der Plan für Donnerstag: endlich zu Fuß gehen. Ich muss zuerst einmal einfach nur ins Zentrum von Klagenfurt zur Landtagssitzung. Das ist machbar, diesen Weg gehe ich gerne und oft zu Fuß – und dann schauen wir weiter.
Fastenzeit ist Fastenzeit; auch für jene, die sich nur mit einigen „Challenges“ selbst ein bisschen erproben und derart ihr tägliches Tun hinterfragen wollen; also für solche wie mich.
Angespornt von Clara, die ihr Auto wirklich eine Woche stehen lassen will (siehe oben), fiel meine Ankündigung: „Und ich nehm’ morgen das Fahrrad!“ Ohne Blick auf die „Krone“-Wetterseite, die den „nassen Start“ in den Tag treffsicher vorhergesagt hätte.
Wobei sich dann sogar ein paar Schneeflocken hineinmengten. Ein Top-Tag also für den Start in die Radsaison. Aber: gesagt ist gesagt. Und mit Schutzausrüstung – danke unserem „Krone“-Berg- und Rad-Profi Hannes Wallner für die Beratung – ist’s am Ende nur eine Frage des Wollens.
Das Büro wird danach kurzfristig zum Trockenraum, aber sonst: alles gut. Wobei: Autofahrer seien getröstet; nicht nur deren Wege sind jetzt im Frühjahr von Baustellen durchzogen; auch so mancher Radweg ist derzeit noch keineswegs bereit und kann ähnlich zur Falle werden wie hauchdünne Flexi-Hundeleinen, wenn Frauchen im Regen nicht mit Radlern rechnet, die durchs nasse Visier schlecht sehen...
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