




Das war ein wenig meisterlicher Auftritt des FC Thun. Der Überraschungsmeister der Schweizer Fußballliga musste sich ausgerechnet vor der Pokalübergabe im heimischen Stadion mit 3:8 im Kantonsderby eine heftige Watschn abholen.
Die Arena in Thun war am Donnerstag ausverkauft. Immerhin stand ein historischer Moment bevor. Nach dem Match sollte der Überraschungsmeister seinen Pokal erhalten. Zwei Spieltage vor Schluss hatte Thun den Titel nämlich schon sicher. Im letzten Heimspiel der Saison durfte der Coup nach dem Derby gegen Bern gefeiert werden.
Am Ende durfte trotzdem gefeiert werden
Doch die Young Boys avancierten zum Party-Crasher. Nachdem die Hausherren zunächst noch etwas mithalten konnten, wurde es spätestens nach der Roten Karte für Verteidiger Marco Bürki in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit zu einer Demütigung für den neuen Meister.





Nach und nach brach das Team aus Thun ein und nachdem mit Jan Bamert auch noch der zweite Innenverteidiger die Rote Karte gesehen hatte, brachen alle Dämme. Mit 3:8 wurde man schließlich aus der eigenen Arena geschossen. Den Titel durfte man anschließend trotzdem ausgelassen feiern – die sportliche Watschn hatte allerdings doch Spuren hinterlassen.
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