China und die USA sind sich laut US-Präsident Donald Trump einig, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangen darf. Zudem habe man sich darauf verständigt, dass sie „die Meerenge offen“ wollten, sagte Trump mit Blick auf die Straße von Hormuz.
„Wir haben viele verschiedene Probleme gelöst, die andere nicht hätten lösen können“, ist der Republikaner überzeugt. Er war zuvor von Chinas Präsident Xi Jinping in der abgeschotteten Anlage für Regierungsmitglieder empfangen worden. Besuche von Staatsgästen in Zhongnanhai, einem früheren kaiserlichen Garten neben der berühmten Verbotenen Stadt, sind eher selten.
Nach dem Gespräch mit Trump hat das chinesische Außenministerium am Freitag zu einer „umfassenden und dauerhaften“ Waffenruhe im Iran-Krieg ausgerufen. Diese solle „so schnell wie möglich“ erreicht werden, um Frieden und Stabilität in der Region wiederherzustellen. Der US-Präsident hatte zuvor gesagt, China habe Hilfe bei der Öffnung der Straße von Hormuz für Öl- und Gastransporte in Aussicht gestellt. China ist ein wichtiger Abnehmer iranischen Öls.
Boeing sicherte sich Aufträge
Bei dem Zusammentreffen der beiden Staatschefs ging es auch um weitere wirtschaftliche Themen. So hat Chinas Regierung Interesse am Kauf von 300 Boeing-Flugzeugen im Wert von mehr als 37 Milliarden Euro bekundet. Das werde viele Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten sichern, sagte Trump. Analystinnen und Analysten hatten zuvor mit einem noch umfangreicheren Deal gerechnet. Der US-Präsident wird auf seiner China-Reise von einer Wirtschaftsdelegation begleitet, der unter anderem auch Boeing-Chef Robert Ortberg angehört.
Xi bekundete laut Medienberichten außerdem Interesse am Kauf von Sojabohnen aus den USA. Davon würden Amerikas Landwirtinnen und Landwirte profitieren, schrieb der Sender Fox News auf der Plattform X. Auf die hohen US-Zölle hatte Peking mit Importaufschlägen auf Sojabohnen aus den Vereinigten Staaten reagiert.
Die Agenda sah für Freitag noch ein Gespräch von Trump und Xi mit Tee sowie ein Arbeitsmittagessen vor. Am Nachmittag (Ortszeit) wollte die US-Delegation wieder in die Vereinigten Staaten aufbrechen.
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