Wieder 2,2 Prozent

Letztes Durchatmen vor nächstem Inflationssprung

Wirtschaft
18.03.2026 09:37
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Inflation in Österreich hat im Februar wieder leicht zugelegt. Im Vorjahresvergleich legte sie auf 2,2 Prozent zu, nachdem sich der Preisauftrieb im Jänner mit einer Rate von zwei Prozent gegenüber Dezember deutlich abgeschwächt hatte. Die Möglichkeit zum Durchatmen bleibt aber wohl nur kurz: Aufgrund des Nahost-Krieges ist schon bald mit neuerlichen Inflationssprüngen zu rechnen.

Stärkster Preistreiber war laut Statistik Austria einmal mehr der Dienstleistungssektor, allerdings dämpften auch Haushaltsenergie und Treibstoffe die Teuerung weniger als zuvor.

Auch in der Gastronomie und Hotellerie wurde es teurer, die Preise wuchsen durchschnittlich um 5,1 Prozent, womit sie die Inflation im Jahresvergleich am stärksten erhöhten.

Die Infografik zeigt die Inflation in Österreich von August 2024 bis Februar 2026. Die Inflationsrate lag im Februar 2026 bei 2,2 %. Besonders stark stiegen die Preise in der Gastronomie und in Hotels mit 5,1 %. Lebensmittel (ohne Alkohol) verteuerten sich um 2,4 %, während Treibstoffe um 5,1 % günstiger wurden. Quelle: Statistik Austria.
Die Preissteigerungen in Österreich sind im Februar aufgrund der Krise in Nahost erneut stärker ...
Die Preissteigerungen in Österreich sind im Februar aufgrund der Krise in Nahost erneut stärker angewachsen.(Bild: Christian Jauschowetz)

Die Teuerung für Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe fiel mit plus 1,5 Prozent ebenso höher aus als im Jänner (plus 1,1 Prozent).

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke hingegen stiegen durchschnittlich um 2,4 Prozent und damit etwas weniger kräftig als im Jänner (plus 2,6 Prozent).

Der Konflikt im Nahen Osten wirkt vor allem über Öl- und Gaspreise. Diese treiben üblicherweise Transport-, Energie- und Produktionskosten. Das wirkt sich rasch auf Lebensmittelpreise und Alltagskosten aus. Wie stark die Inflation noch ansteigt, hängt aber davon ab, wie lange die Krise anhält und ob Lieferketten tatsächlich gestört werden.

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