Seit fünf Jahren ist Reiten ihr liebstes Hobby – Georgina Egarter (11) aus Völkermarkt in Kärnten holt eine Medaille nach der anderen ab. Ihr Ziel: „Bei der höchsten Dressurklasse starten.“
„Dein Hufschlag ist mein Herzschlag! Denn Pferde geben uns Flügel, die wir nicht haben!“ – Das passt perfekt zu Georgina Egarter, die in Völkermarkt daheim ist. Liebevoll wird die jüngste Dressurreiterin des RSC-Jauntal und Landesmeisterin in der Kategorie Pony Jugend 2025 „Georgi“ gerufen.
Pony unter dem Weihnachtsbaum
Alles fing eigentlich mit Pony „Darkota“ unter dem Weihnachtsbaum an: „Da war unsere Tochter sechs Jahre alt. Diesen Augenblick werden wir nie vergessen“, erzählt Mama Tanja.
Im Stall in Ruden entdeckte die Unterkärntnerin durch ihre mittlerweile verstorbene Trainerin Iris Pucher die Liebe zum Dressurreiten. Nach dem schmerzhaften Verlust der Trainerin übernahm Puchers Tochter Julia das Training der Gymnasiastin.
Große Pläne einer jungen Reiterin
„Reiten macht den Kopf frei, wenn es schwer wird, dann taue ich erst so richtig auf“, erzählt Georgina, die erstmals mit acht Jahren an einem Wettbewerb teilnahm und sich in der Führzügelklasse die Goldmedaille schnappte. Mittlerweile hat die Elfjährige an über 30 Bewerben teilgenommen und eine ganze Wand voll mit Schleifen, Gold-, Silber- und Bronzemedaillen zu Hause. Sie holte sich auch den vierten Platz bei der Bundesländermeisterschaft.
Doch das ist dem Nachwuchstalent noch nicht genug: Sie möchte eines Tages in der höchsten Dressurklasse den Grand Prix reiten. „Mit Fleiß und Training ist das schaffbar“, erklärt die Unterkärntnerin, die Polizistin werden möchte, im Gespräch mit der „Krone“.
Trainerin und Mama als wichtige Stütze
Und dabei spielt Trainerin Julia eine entscheidende Rolle. „Es ist immer wichtig, was Julia sagt. Wenn ich es einmal verpatzt habe, wird es beim nächsten Mal besser gemacht.“
Nicht nur zahlreiche Preise hat Georgina, auch ihrer Mama Tanja ist sie beim Reiten bereits einiges voraus: „Gegen meine Tochter habe ich keine Chance.“
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