Inflation bei 2,2%

Neuer Dämpfer: Preise steigen wieder stärker

Wirtschaft
03.03.2026 09:18
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Preissteigerungen in Österreich sind im Februar erneut stärker angewachsen. Laut einer ersten Schätzung der Statistik Austria lag die Inflation bei 2,2 Prozent – und damit höher als noch im Jänner. Vor allem Dienstleistungen sowie teurere Lebensmittel und Zigaretten machten sich bemerkbar.

Im Jänner hatte die Teuerung noch 2,0 Prozent betragen. Dass sie nun etwas höher ausfällt, liegt unter anderem daran, dass die Energiepreise die Inflation weniger stark gebremst haben als zuletzt. Zwar waren Energiepreise im Februar weiterhin niedriger als vor einem Jahr – sie sanken um 4,1 Prozent. Im Jänner hatte der Rückgang allerdings noch 4,9 Prozent betragen. Besonders bei Treibstoffen fiel die entlastende Wirkung schwächer aus.

Spürbarer Anstieg bei Dienstleistungen
Deutlich spürbar blieb der Preisanstieg bei Dienstleistungen. Darunter fallen etwa Ausgaben für Gastronomie, Friseurbesuche oder Reparaturen. Hier lagen die Preise im Februar um 4,0 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Im Jänner hatte der Anstieg 3,8 Prozent betragen. Dienstleistungen waren damit erneut der wichtigste Treiber der Inflation.

Das Liniendiagramm zeigt die Inflationsrate in Österreich von August 2024 bis Februar 2026. Die Inflation steigt ab Anfang 2025 deutlich an, erreicht Werte über 4 % und fällt Anfang 2026 auf 2,2 %. Quelle: Statistik Austria.
Vor allem die Energiepreise dämpfen die Teuerung nicht so stark wie zuvor.
Vor allem die Energiepreise dämpfen die Teuerung nicht so stark wie zuvor.(Bild: P. Huber)

Rauchen merklich teurer geworden
Auch Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich stärker als zuvor. In diesem Bereich stiegen die Preise um 3,0 Prozent, nach 2,7 Prozent im Jänner. Laut Statistik Austria wurden insbesondere Zigaretten im Februar merklich teurer.

Im Vergleich zum Vormonat Jänner legte das allgemeine Preisniveau um 0,8 Prozent zu.

Kerninflation weiterhin bei 2,8 Prozent
Berechnet wird die Inflation anhand des sogenannten Verbraucherpreisindex (VPI). Dieser misst, wie sich die Preise eines typischen Warenkorbs verändern, also von Produkten und Dienstleistungen, die Haushalte regelmäßig kaufen. Eine weitere Kennzahl ist der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), der einen EU-weiten Vergleich ermöglicht. Dieser lag im Februar bei 2,3 Prozent im Jahresvergleich.

Eine besonders beachtete Größe ist zudem die sogenannte Kerninflation. Dabei werden stark schwankende Preise wie Energie und Lebensmittel herausgerechnet, um den grundlegenden Preistrend besser sichtbar zu machen. Sie betrug im Februar 2,8 Prozent und blieb damit unverändert.

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