Donald Trumps langjähriger Vertrauter Rudy Giuliani liegt im Krankenhaus – sein Zustand ist kritisch. Ausgerechnet der Mann, der einst als „Bürgermeister Amerikas“ gefeiert wurde, kämpft nun laut übereinstimmenden Berichten um seine Gesundheit. Was hinter der Einlieferung des 81-Jährigen steckt, ist bisher nicht bekannt.
Der 81-jährige frühere Bürgermeister von New York befindet sich laut übereinstimmenden Berichten mehrerer US-Medien in „kritischem, aber stabilem Zustand“. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump selbst in sozialen Medien über den Gesundheitszustand seines Weggefährten informiert. Demnach wird Giuliani derzeit in einer Klinik im Bundesstaat Florida behandelt.
Ein Sprecher Giulianis bestätigte die Angaben. Wie die „New York Times“ berichtet, machte Sprecher Ted Goodman jedoch keine Angaben zur Ursache oder zur Dauer des Krankenhausaufenthalts. Giuliani sei ein „Kämpfer“, der allen Herausforderungen mit „standhafter Stärke“ begegne, schrieb Goodman auf der Plattform X. Er rief dazu auf, für den 81-Jährigen zu beten.
Vom „Bürgermeister Amerikas“ zur umstrittenen Figur
Giuliani war in den 1990er-Jahren und bis Ende 2001 Bürgermeister von New York – und damit auch während der Terroranschläge vom 11. September 2001 im Amt. In dieser Zeit erlangte er große Anerkennung, Anhänger nannten ihn den „Bürgermeister Amerikas“.
Später wurde er zu einem engen Verbündeten von Donald Trump und unterstützte ihn bereits im Wahlkampf 2016. Nach Trumps Wahlniederlage 2020 gehörte Giuliani als persönlicher Anwalt zu jenen, die unbelegte Vorwürfe über angeblichen Wahlbetrug verbreiteten.
Juristische Probleme und Insolvenz
In den vergangenen Jahren geriet Giuliani zunehmend in die Schlagzeilen – unter anderem wegen juristischer Auseinandersetzungen und umstrittener Auftritte. Ende 2023 wurde er in einem Fall wegen Falschbehauptungen zu hohen Schadenersatzzahlungen verurteilt und meldete daraufhin Insolvenz an. 2024 wurde ihm zudem im Bundesstaat New York die Anwaltslizenz entzogen.
Trump stellt sich hinter Giuliani
Trotz der Kontroversen hält Donald Trump weiter zu seinem langjährigen Verbündeten. Noch im September hatte der Präsident angekündigt, Giuliani mit der höchsten zivilen Auszeichnung der US-Regierung, der „Presidential Medal of Freedom“, ehren zu wollen.
Auch jetzt verteidigte Trump ihn öffentlich. Auf seiner Plattform erklärte er in Großbuchstaben, Giuliani habe „bei allem recht gehabt“ und sei von politischen Gegnern schlecht behandelt worden. Mit Blick auf dessen Gesundheitszustand schrieb Trump abschließend: „So traurig.“
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