Teurer Sprit

Politiker streiten – Autofahrer zahlen

Steiermark Newsletter
15.03.2026 10:30

Autofahrer kennen das Gefühl: Man fährt zur Tankstelle – und fragt sich schon beim Einbiegen, ob der Preis über Nacht wieder gestiegen ist. Benzin und Diesel sind längst mehr als nur ein Kostenfaktor: Sie sind zu einem Symbol für die wirtschaftliche Unsicherheit geworden, die viele steirische Haushalte derzeit spüren . . . 

. . . und genau hier beginnt die Verantwortung der Politik. Landeshauptmann Mario Kunasek forderte kürzlich via „Krone“, dass die Bundesregierung einen Energiepreisgipfel einberufen und in die Preisgestaltung regulierend eingreifen müsse. Die Bundesregierung hat in den vergangenen Wochen zwar verschiedene Maßnahmen angekündigt, den Stein der Weisen allerdings nicht gefunden. Recht seltsam mutet etwa die Regelung an, dass Tankstellen nur dreimal die Woche an der Preisschraube drehen dürfen. Kritiker befürchten, dass dann halt einfach kräftiger erhöht wird.

Während in Wien über Für und Wider gestritten wird, müssen Pendler jeden Morgen zur Arbeit fahren, Firmen ihre Fahrzeuge betanken, Lieferdienste die Routen planen, Familien ihre Ausgaben kalkulieren. Für sie ist der Spritpreis keine politische Debatte, sondern tägliche Realität. Die Menschen erwarten keine Wunder, aber sie erwarten, dass die Politik entschlossen handelt – und nicht nur reagiert, wenn der öffentliche Druck zu groß wird. 

Das Letzte, was die unter der Teuerung leidenden Pendler – die Ausgaben fürs Autofahren haben sich  seit 2019 um durchschnittlich 63,40 Euro pro Monat erhöht – brauchen, ist das übliche Hickhack zwischen ÖVP, SPÖ und Neos. Sie wollen an der Zapfsäule nicht die Rechnung für politische Zauderei bezahlen!

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