"In den ersten drei Monaten dieses Jahres haben Cyberkriminelle ihre Angriffsmethoden nicht nur in Richtung einer effektiveren Tarnung weiterentwickelt. Vielmehr proben sie auch für die neue Welt des Internets der Dinge", berichtet Trend-Micro-Experte Udo Schneider.
"Überall da, wo sich Plattformen oder Applikationen durchsetzen, schlagen die Online-Gangster zu, denn sie haben vorher schon experimentiert und wissen, welche Angriffstaktik funktioniert", sagt der Sicherheitsexperte.
Hersteller vernetzter Geräte sind gefordert
Während Malware für mobile Plattformen wie Android längst Alltag ist und sich immer weniger von Schadsoftware für den klassischen PC unterscheidet, sind vernetzte Geräte allerdings Neuland für die Kriminellen. "Noch haben die Hersteller hinter dem Internet der Dinge die Chance, schon am Beginn der Marktentwicklung stärker auf die Sicherheit zu achten", sagt Schneider.
Es sei jedoch mehr gefordert als einfache Schutzmaßnahmen. Vielmehr brauche es ein ganzes Bündel von Maßnahmen und Techniken zur Bedrohungs- und Spionageabwehr. Sonst könnte es vernetzten Geräten wie Smart-TVs in wenigen Jahren so gehen wie Googles verbreitetem Mobilbetriebssystem Android, für das Cyberkriminelle in den vergangenen Jahren rund zwei Millionen Viren entwickelt haben (siehe Infobox).
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