Der Umfrage zufolge misstrauen aktuell 71 Prozent der Internetnutzer Staat und Behörden beim Umgang mit ihren persönlichen Daten. Im Jahr 2011 war es mit 40 Prozent noch eine Minderheit, die staatlichen Stellen misstraute. Ähnlich schlecht ist das Ergebnis für die Wirtschaft: 67 Prozent der befragten Internetnutzer misstrauen der "Wirtschaft allgemein", wenn es um den Umgang mit ihren Daten im Web geht. Im Jahr 2011 war es mit 46 Prozent ebenfalls weniger als die Hälfte. Auch hier hätten sich die Werte dem Bitkom nach innerhalb des vergangenen Jahres kontinuierlich verschlechtert.
Der Umfrage zufolge fühlt sich inzwischen gut jeder zweite Internetnutzer (53 Prozent) von der Ausspähung seiner persönlichen Daten durch staatliche Stellen bedroht. Im November 2013 waren es 49 Prozent und nach dem Beginn der NSA-Affäre im Juli 2013 hatten 39 Prozent entsprechende Befürchtungen. Damit übertrifft die Sorge vor der Bespitzelung durch den Staat inzwischen die Angst vor Cyberkriminellen, die persönliche Daten missbrauchen und damit großen Schaden anrichten können.
52 Prozent der befragten Internetnutzer sehen in der Ausspähung ihrer Daten durch Kriminelle eine Bedrohung. Im November 2013 waren es 46 Prozent, im Juli des Vorjahres 42 Prozent. Die Ausspähung ihrer Daten durch Unternehmen fürchten aktuell 46 Prozent. Im November 2013 waren es 38 Prozent, im Juli lediglich 34 Prozent. Nur neun Prozent der Befragten gaben an, dass sie sich im Internet überhaupt nicht bedroht fühlen.
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