Am Montag traten den Angaben zufolge rund 850 Beschäftigte am größten deutschen Standort in Bad Hersfeld und in Graben in den Ausstand. "Die willkürliche und einseitige Festlegung von Löhnen und Arbeitsbedingungen und die Vielzahl befristeter Arbeitsverträge durch den Arbeitgeber stellt die Beschäftigten weitgehend rechtlos", kritisierte Verdi.
Nur Tarifverträge garantierten existenzsichernde Einkommen und gute Arbeitsbedingungen. Das sei eine Frage von "Respekt und Wertschätzung" der Beschäftigten, so die Gewerkschaft.
Verdi will für die Beschäftigten einen Tarifvertrag auf dem Niveau des Einzel- und Versandhandels durchsetzen. Bisher lehnt das Amazon-Management dies ab. Das Unternehmen mit rund 9.000 festen Mitarbeitern in Deutschland orientiert sich an der niedrigeren Bezahlung in der Logistikbranche. Verdi organisiert seit April 2013 immer wieder Streiks in den Amazon-Versandzentren.
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