Bub bleibt zurück

Angriff in Kiew: Video zeigt flüchtende Polizisten

Ausland
19.04.2026 13:56
Porträt von krone.at
Von krone.at

Fünf tote Zivilisten und ein nach einer Geiselnahme in einem Kiewer Supermarkt eliminierter Angreifer: Das ist die traurige Bilanz einer Schuss-Attacke am Samstag in der ukrainischen Hauptstadt. Einen Tag danach wirft allerdings ein Video Fragen auf, denn es zeigt zwei flüchtende Polizisten, die einen Buben alleine zurücklassen ...

Nach den tödlichen Schüssen laufen die Ermittlungen derzeit nicht nur zu den Hintergründen der Tat, sondern auch zum Verhalten der Polizei. Innenminister Ihor Klymenko kündigte die Einleitung eines Dienstaufsichtsverfahrens an.

Minister fordert mehr Professionalität
„Dienen und schützen ist nicht nur eine Losung“, mahnte Klymenko auf Telegram. Dies müsse mit Professionalität einhergehen – gerade in kritischen Situationen, wenn das Leben von Menschen auf dem Spiel stehe, so der Minister.

Der Todesschütze von Kiew floh in diesen Supermarkt und wurde dort wenig später von ...
Der Todesschütze von Kiew floh in diesen Supermarkt und wurde dort wenig später von Einsatzkräften eliminiert.(Bild: AFP/SERGEI SUPINSKY)

Bub bleibt allein zurück – und kann entkommen
Auf dem Video zu sehen sind zwei Polizisten, die bei einem kleinen Buben stehen, bei den ersten Schüssen aber einfach weglaufen und das Kind allein lassen. Der Bub flieht kurz darauf auch und kann entkommen. Allerdings trifft es in dem von Augenzeugen aufgenommenen Video einen Mann, der unmittelbar neben dem Buben vor den Schüssen davonläuft.

Sechs Tote und mehr als ein Dutzend Verletzte
Die Bluttat mit mindestens sechs Toten und mehr als einem Dutzend Verletzten wird von den Behörden als Terroranschlag eingestuft. Ob es einen politischen Hintergrund der Tat oder eine direkte Verbindung zu der seit vier Jahren laufenden russischen Invasion gibt, ist allerdings weiter völlig offen.

Der Todesschütze wurde zwar in Moskau geboren, besaß aber seit Langem die ukrainische Staatsbürgerschaft. Für den Besitz der Tatwaffe hatte der 58-Jährige eine Erlaubnis.

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