Do, 19. Juli 2018

Gut gerüstet

30.12.2005 12:46

Darauf solltest du beim Hardware-Kauf achten

Jeder kennt das Problem: Man kauft sich einen nagelneuen PC, um kurz darauf festzustellen, dass die Hardware schon wieder veraltet ist. Die lahme Kiste ist dann nur noch fürs Alteisen zu gebrauchen. Alle, die jetzt jetzt einen neuen Rechner kaufen oder ihren alten aufrüsten wollen, bekommen jetzt wertvolle Tipps von Microsoft. Damit ist dein PC für die nächste Zeit gut gerüstet.

In Hinblick auf Windows Vista, das neue Betriebssystem von Microsoft, veröffentlichte das Unternehmen einen Artikel, in dem es verrät, welche Hardware sich für den Einsatz von Windows Vista eignet. Wer diesen Empfehlungen beim Neukauf folgt, der kann sich zumindest für die nächste Zeit in Sicherheit wägen.

Der richtige Prozessor
Ob Intel- oder AMD-Prozessoren - gut sind sie, laut Microsoft, beide. Eine "exzellente Wahl" sind die neuen Dual-Core-Prozessoren, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen. Wer ein bißchen mehr mag, der könnte auch gleich zu einer 64-Bit-CPU greifen. Das neue Betriebssystem von Microsoft wird bei Erscheinen 64-Bit-CPUs unterstützen.

Ausreichend Speicherplatz
512 MB Speicher sollen für Windows Vista vollkommen genügen. Dem fortgeschrittenen User empfiehlt Microsoft jedoch ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Wer beispielsweise auf speicherintensive Anwendungen wie Bildbearbeitung zurückgreifen muss, der sollte gleich noch ein wenig Speicher mehr dazupacken. Auf jeden Fall sollte darauf geachtet werden, dass Speicher auch zu einem späteren Zeitpunkt aufgerüstet werden kann.

Für den Durchblick: die Grafik
Mindestens 64 MB Grafikspeicher und DirectX-9 sollte der PC schon haben, um das neue Windows Display Driver Model (WDDM) zu unterstützen. Microsoft empfiehlt hier jedoch ein wenig tiefer in die Tasche zu greifen und keine Low-End-Grafikchips zu kaufen. 

Systeme mit integriertem Chipsatz sollten auf jeden Fall das eigene WDDM unterstützen. Ein Arbeitspeicher von einem Gigabyte wird bei solchen Systemen empfohlen.

Wer derzeit kein Geld in eine neue Grafikkarte investieren möchte, der kann beruhigt aufatmen: In einer abgeschwächten Version wird Windows Vista auch auf PCs mit älteren Grafikkarten zu bewundern sein - allerdings dann ohne Effekte. 

Laufwerke
7200 Umdrehungen und 2 MB Cache sollten für eine IDE-Festplatte ausreichend sein, so Microsoft. Wer immer noch ein Stückchen mehr aus seinem System rauskitzeln möchte, dem rät das Unternehmen zu einer SATA-Festplatte mit 8 MB und "Native Command Queing", einer Technik, bei der Arbeitsaufträge gereiht und dann nach Priorität abgearbeitet werden.

Da Windows Vista aller Voraussicht nach nur in einer DVD-Fassung erscheinen wird, ist ein DVD-Laufwerk oder besser noch ein DVD-Brenner von Nöten. 

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