Operation Strikeback

Interpol gelingt Schlag gegen Sex-Erpresser im Web

Web
02.05.2014 11:06
Fahndern von Interpol ist ein Schlag gegen im Internet tätige Sex-Erpresser gelungen. Nach Angaben der Polizeiorganisation konnten in den vergangenen Tagen 58 Verdächtige festgenommen werden, die für von den Philippinen aus operierende Verbrecherbanden arbeiteten. Darunter waren auch drei Männer, die durch ihre Drohungen vermutlich einen Teenager aus Schottland in den Selbstmord getrieben haben.

Der 17-Jährige hatte sich im vergangenen Jahr vor seiner Internetkamera ausgezogen, weil er glaubte, Kontakt mit einem Mädchen zu haben. Am anderen Ende der Leitung waren in Wirklichkeit allerdings Betrüger, die ihn anschließend mit dem Videomaterial erpressten. Der Teenager stürzte sich von einer Brücke.

Nach Schätzung von Interpol sind weltweit bereits Hunderttausende Internetnutzer Opfer von ähnlichen Erpressungen geworden. Im Schnitt verlangten die Täter 500 Dollar (361 Euro) von ihren Opfern, teilte die Organisation mit. Auch Forderungen in Höhe von 150.000 Dollar (über 108.000 Euro) habe es aber schon gegeben.

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