Kleinwagen und kleine Crossover sind die erste Wahl, wenn es um bezahlbare Mobilität geht. Dieses Jahr kommt eine ganze Reihe neuer Modelle auf den Markt. Fast alle sind elektrisch – wenn da nicht dieses berühmte gallische Dorf wäre …
Renault Clio
Der französische Kleinwagenklassiker ist schon gleich die Ausnahme von der Elektroregel, die Gallier waren ja bereits bei Asterix für ihren eigenen Weg bekannt. Der kleine Franzose zählt zu den wenigen nicht-elektrischen Neuheiten. Die bereits sechste Generation tritt optisch schon fast aggressiv auf – wohl auch, um sich so stark wie möglich vom im freundlichen Retro-Stil gehaltenen E-Modell Renault 5 abzusetzen. Antriebsseitig geht es aber vor allem um Effizienz – beispielsweise in Form eines Vollhybrids (ab 24.490 Euro). Einstiegsoption ist aber ein Dreizylinderbenziner für knapp 20.000 Euro.
VW ID. Polo
Wird der Kleinwagen endlich das billige deutsche E-Auto, auf das alle gewartet haben? Der kleine Stromer mit hoher Alltagstauglichkeit und überschaubaren Preisen (ab rund 25.000 Euro) will wieder auf klassisches Design und ebensolche VW-Tugenden (Wertigkeit und Bedienerfreundlichkeit) setzen. Das zeigt schon die Modellbezeichnung, die sich wieder an den Verbrenner-Modellen orientiert. Gelingt die Elektro-Wandlung, könnte er der gesamten E-Mobilität bei uns Schwung geben. Der Einstiegsstromer um rund 20.000 Euro lässt aber noch bis 2027 auf sich warten.
VW ID. Cross und Co.
Der E-Polo ist nicht die einzige Neuheit, mit der VW elektrisch durchstarten will. Neben dem klassischen Kleinwagen wird es einen Crossover geben. Der orientiert sich am T-Cross, dessen Nachfolge er auch mittelfristig antritt. Reichweiten bis zu 450 Kilometer und erschwingliche Preise sind ab dem Herbst zu erwarten, in Sachen Design kehrt VW wie auch bei seinen anderen neuen Stromern zum klassischen Verbrenner-Stil zurück. Ableger wird es auch von den anderen Konzernmarken geben: Der Skoda Epiq kommt noch eine Spur kantiger und alltagspraktischer daher, der Cupra Raval spielt die Rolle des sportlichen Nonkonformisten.
Nissan Micra Electric
Aus dem Kleinwagenklassiker wird in Generation sechs ein kleiner Crossover mit niedlichem Augenaufschlag und Fokus auf den Stadtverkehr. Die Technik stammt vom Renault 5, optisch tritt der Japaner ab dem Frühjahr aber relativ eigenständig und mit leichter Offroad-Optik auf.
Das vor allem für die Kurzstrecke gedachte Einstiegsmodell startet bei knapp 28.000 Euro, die „Langtrecken“-Variante mit mehr als 400 Kilometern Reichweite kostet mindestens 33.390 Euro, ist aber auch besser ausgestattet und nicht im Basis-Trim erhältlich.

Renault Twingo E-Tech Electric
Die Franzosen sind spätestens seit dem Start des neuen R5 die Meister des Retro-Autobaus. Die elektrische Neuauflage des Twingo ähnelt dem Ur-Modell noch stärker, als die schon erhältlichen Kleinwagen ihren Vorbildern gleichen.
Mit dem sehr günstigen Startpreis von 20.000 Euro könnte der Fünftürer ab März zudem neue Kundenkreise erschließen. Diese müssen allerdings mit Ladegeschwindigkeit und Reichweite (263 Kilometer) auskommen. Bei einem Stadtauto wird das aber für viele kaum ein Problem sein.
Kia EV2
Die Koreaner bauen ihre starke Position im Elektrosegment konsequent aus - diesmal nach unten. Der rund vier Meter lange Crossover übernimmt ab dem Frühjahr zunächst die Rolle des Einstiegs-Stromers unterhalb des größeren EV3, dem er optisch nahesteht. Die Preise sollten deutlich unterhalb von 30.000 Euro starten, der Marktstart dürfte später im Jahresverlauf erfolgen.
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