Vorbild Golf I

VW blickt im ID.Polo-Cockpit gaaanz weit zurück

Motor
05.01.2026 14:01

VW erinnert sich endlich an seine Vergangenheit und holt ein ganzes Stück davon in die Neuzeit: Der ID. Polo bekommt Armaturen, die charmant an das Cockpit des Golf I erinnern – und doch absolut Hightech sind.

Mindestens so viel Hightech wie in anderen aktuellen Autos, deren Interieur aber etwas seelenlos wirkt. Doch die Optik ist mindestens so gewinnend wie das Äußere des neuen Renault 5 und auch die Bedienbarkeit orientiert sich in gewisser Weise an den 80er-Jahren – mit klaren Linien und echten Tasten, ohne pseudo-modernen Tatsch-Wahnsinn. Okay, beim Touchscreen bleibt es natürlich, aber der wirkt herrlich kreativ.

Ausgerechnet der ID. Polo, der dieses Jahr als erschwinglicher Einstieg in die E-Mobilität startet, zeigt, wie sich ein modernes Auto anfühlen soll: warm, aufgeräumt, sympathisch. Kein unsäglich unpraktischer Touchslider, keine Fehlbedienungen am Lenkrad mehr. Und das Display wirkt um Klassen hochwertiger, weil die „hängende Unterlippe“ aktueller ID-Modelle wegfällt.

„Klare physische Tasten sorgen für Stabilität und Vertrauen“, sagt Chefdesigner Andreas Mindt. Sein Motto: Pure Positive - positiv in Haptik, Stimmung und Bedienung.

(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)

Das Cockpit wirkt klar horizontal gegliedert, mit zwei großen Displays auf einer Linie: 10,25 Zoll hinter dem Lenkrad, knapp 13 Zoll in der Mitte fürs Infotainment. Darunter eine separate Leiste für Klimabedienung und Warnblinker – endlich wieder blind ertastbar. Zwischen den Sitzen sitzt ein echter Lautstärke-Drehregler, der auch Songwechsel erlaubt. So einfach, so gut.

(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)

Keine Zwangsbeglückung mit Golf-Design
Ein neues ID.Light zieht sich quer durchs Cockpit bis in die Türen und kommuniziert mit dem Fahrer per Lichtsignalen – etwa beim Abbiegen, Laden oder Warnen. Und für Nostalgiker hat VW ein echtes Schmankerl eingebaut: die „Retro-Anzeige“. Ein Knopfdruck genügt – und die digitalen Anzeigen verwandeln sich in eine Optik wie im Golf I der 1980er. Sogar die Nadelgrafik im Tacho wippt charmant altmodisch.

Material und Anmutung? Eine Klasse höher, als man in der Kompaktklasse erwarten würde. Stoffbespannte Oberflächen, feine Haptik an Tasten und Griffen, dazu eine helle, freundliche Grundstimmung – der ID. Polo will nicht nur praktisch, sondern sympathisch sein.

Technisch geht’s ebenfalls nach vorn: „Travel Assist 3.0“ erkennt jetzt rote Ampeln und Stoppschilder, One-Pedal-Driving soll das Fahren im Stadtverkehr entspannter machen und die neue Software bringt Over-the-Air-Updates mit.

Der ID. Polo ist kein kalter Rechner auf Rädern, sondern ein digitaler Freund mit Charakter – einer, der weiß, woher er kommt.

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