Nach Festnahme
Mann im Iran wegen Israel-Spionage hingerichtet
Der Iran hat nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Spion des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad hingerichtet. Das Todesurteil wurde am Mittwochfrüh vollstreckt.
Laut Angaben wurde der Mann bereits im vergangenen Jahr während des Zwölftagekriegs festgenommen. Die Festnahme erfolgte demnach in einer ländlichen Region westlich der Hauptstadt Teheran.
Satellitentelefone gefunden
Bei der Festnahme seien eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden worden, heißt es laut der Nachrichtenagentur Tasnim. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sensible Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben.
In den vergangenen Monaten wurden bereits mehrere Männer hingerichtet, denen Irans Justiz eine Verbindung zum israelischen Geheimdienst vorwirft. Israel hatte im Juni 2025 zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und gemeinsam mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert. Irans Justiz klagte nach dem Krieg viele Männer wegen mutmaßlicher Spionage für Israel an oder verurteilte sie zum Tode. Mehr als zehn Menschen wurden in diesem Zusammenhang bereits exekutiert.








Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.