Die vier antretenden Österreicherinnen haben sich für die Leichtathletik-Hallen-WM am Wochenende in Polen das Überstehen der Vorläufe vorgenommen!
Sowohl Karin Strametz (60 m Hürden) als auch Caroline Bredlinger (800 m), Magdalena Lindner und WM-Debütantin Isabel Posch (beide 60 m) erzielten im Vorfeld persönliche Bestzeiten. Strametz hält in Torun den Einzug ins Semifinale für machbar und träumt sogar vom Finale.
Die Steirerin schaffte mit 7,97 Sekunden als einzige ÖLV-Vertreterin das direkte WM-Limit. Mit einer ähnlichen Zeit ist für die 27-Jährige das Halbfinale möglich, für den Final-Einzug wird sie aber wohl den 13 Jahre alten Rekord der aktuellen ÖLV-Sportkoordinatorin Beate Taylor von 7,96 unterbieten müssen.
„Das wird sicher nicht leicht, ist aber auch nicht unmöglich!“
„Ich will jedenfalls in Richtung PB laufen und den Rekord attackieren“, sagte Strametz und erläuterte ergänzend: „Bei meinen 7,97 habe ich den Start nicht perfekt erwischt, da könnte also noch was drinnen sein, das wird man aber für das Semifinale auch brauchen. Um ins Finale zu kommen, ist wahrscheinlich eine tiefe 7,90er-Zeit nötig, das wird sicher nicht leicht, ist aber auch nicht unmöglich.“
„Unsere Athletinnen werden sehr gut abschneiden!“
Auch Bredlinger, Lindner und WM-Debütantin Posch hoffen in ihren Vorläufen auf den Aufstieg. ÖLV-Sportkoordinator Christian Taylor ist zuversichtlich. „Ich bin überzeugt, unsere vier Athletinnen werden sehr gut abschneiden, uns überraschen und Österreich gut repräsentieren. Sich mit den Besten der Welt zu messen, ist die optimale Möglichkeit, sich weiter zu steigern“, sagte Taylor.
Neben dem Quartett wären noch drei weitere ÖLV-Vertreter startberechtigt gewesen, sie fehlen aber. Hürdensprinter Enzo Diessl verzichtet auf das Antreten, weil er sich voll auf die Freiluftsaison konzentriert. 400-m-Läuferin Susanne Gogl-Walli passt wegen einer Oberschenkelblessur, Vorjahresfinalist Raphael Pallitsch lässt die WM nach gesundheitlichen Problemen aus.
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