Eine Forschergruppe des Potsdamer Informatikinstituts verglich etablierte Cloud-Speicheranbieter wie Amazon S3, Google Cloud Storage, Microsoft Windows Azure BLOB Storage, HP Cloud Object Storage und Rackspace Cloud Files. Das Ergebnis: Keiner der Anbieter könne pauschal als der für alle Einsatzmöglichkeiten am besten geeignete identifiziert werden, heißt es in dem technischen Bericht.
Die Wahl des Dienstes sei stark von dem Standort und den spezifischen Bedürfnissen des Nutzers abhängig. Unterschiede gibt es den Angaben zufolge unter anderem bei der Verschlüsselung der hinterlegten Daten sowie bei der Frage, ob ein Nutzer nach Vertragsende noch Zugriff auf die abgelegten Informationen hat. Zudem variierten die Zeiten für das Hinauf- und Herunterladen der Dateien stark.
In seinem Bericht macht das Institut zudem darauf aufmerksam, dass bei keinem der Anbieter vertraglich geregelt sei, was im Fall der Insolvenz des Providers mit den Daten geschehe. Für den Vergleichstest war auch der Anbieter Nirvanix Public Cloud Storage untersucht worden, der mit 99,999 Prozent die höchste Verfügbarkeit garantierte. Allerdings meldete Nirvanix im Herbst 2013 Insolvenz an.
Beim Aspekt Sicherheit weisen die Potsdamer Wissenschaftler darauf hin, dass Google und Rackspace im Gegensatz zu allen anderen untersuchten Anbietern nach Vertragsende keinen Zugriff auf die Daten erlauben und auch keine Verschlüsselung der Daten selbst anbieten.
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