09.12.2013 12:10 |

Statt Smartwatch

Intelligenter Ring zeigt Infos vom Handy an

Glaubt man Beobachtern des Technologiemarktes, sind Smartwatches einer der nächsten großen Trends. Allerdings bekommt das aufstrebende Marktsegment schon wieder Konkurrenz: Ein Start-up schickt sich jetzt nämlich an, die Funktionen von Smartwatches in einen kleinen Ring zu verpacken, der über Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone verbunden ist. Finanziert werden soll das Projekt über die Crowdfunding-Seite "Indiegogo".
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Die Idee hinter dem "Smarty Ring", wie ihn seine Erfinder nennen, ist die gleiche wie hinter Smartwatches. Um Informationen über entgangene Anrufe, SMS oder eingehende E-Mails anzuzeigen, ohne das Smartphone dafür extra aus der Tasche ziehen zu müssen, wird ein Zweitdisplay verwendet, das über Bluetooth 4.0 mit dem Handy verbunden wird. Im konkreten Fall ist es statt in eine Uhr in einen Ring integriert.

Zweitdisplay und Fernsteuerung
Der laut Hersteller wasserfeste Edelstahlring soll auf seinem Display Benachrichtigungssymbole anzeigen und bei Bedarf auch Updates aus den sozialen Netzwerken einblenden. Kleine in den Ring eingelassene Tasten werden verwendet, um beispielsweise den Musikplayer des Smartphones zu steuern, ohne es aus der Tasche nehmen zu müssen. Auch die Kamera soll sich über den Ring fernauslösen lassen.

Auch Anrufe soll man mit dem "Smarty Ring" annehmen können - telefoniert wird aber mit dem Handy. Sind gerade keine Benachrichtigungen zum Anzeigen vorhanden, soll der Ring die Zeit anzeigen. Und als besonderes Extra soll er Alarm schlagen, wenn die Entfernung zum Smartphone zu groß wird – etwa, weil man es irgendwo liegen gelassen hat.

Finanzierung noch nicht gesichert
Auch wenn die Idee für den Ring interessant ist: Auf "Indiegogo" hat der "Smarty Ring" bislang nicht die von den Erfindern erhofften Wellen geschlagen. Wenige Tage vor Ende der Finanzierungskampagne ist gerade einmal ein Viertel der erhofften 40.000 US-Dollar zusammengekommen.

Realisieren will man den Ring aber offenbar trotzdem – bei der Beschreibung der Kampagne geben die indischen Macher des Gadgets an, das zusammengekommene Geld trotzdem für die Entwicklung des Rings verwenden zu wollen. Den Rest müssen sie so allerdings andernorts auftreiben.

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