Ein entsprechendes Abkommen sei 2009 gegen Bedenken aus den eigenen Reihen der US-Geheimdienste getroffen worden, so das Blatt. So werde in internen Berichten der NSA davor gewarnt, dass der Austausch mit Israel zu einseitig zugunsten des US-Verbündeten geworden sei.
Fraglich ist, ob auch vertrauliche Daten von hochrangigen US-Regierungsangehörigen übermittelt werden: Die israelischen Nachrichtendienste könnten möglicherweise Informationen über Gespräche oder E-Mail-Wechsel erhalten, die in den Rohdaten enthalten seien. Israel sei in dem Fall verpflichtet, diese Daten zu vernichten.
Die NSA dementierte den Bericht gegenüber dem "Guardian" nicht. Ob es ähnliche Kooperationen auch mit anderen Staaten gebe, ist der Zeitung nach unklar.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.