Terroranschlag in Kiew
General tritt wegen weglaufender Polizisten zurück
Zwei Polizisten waren bei dem Schusswaffenangriff in Kiew davongelaufen. Der Chef der ukrainischen Patrouillenpolizei, Jewhenij Schukow, hat jetzt die Verantwortung dafür übernommen.
„Als kampferfahrener Offizier habe ich beschlossen, meinen Rücktritt von meinem derzeitigen Amt einzureichen. Ich halte das für richtig“, sagte der Polizeigeneral bei einer Pressekonferenz in Kiew. Die beiden Streifenpolizisten haben ihm zufolge „unprofessionell und unwürdig“ gehandelt. Es sei ein „sehr beschämender Vorfall“.
Ermittlungen gegen Polizisten
Tags zuvor hatte ein Mann in der ukrainischen Hauptstadt Kiew fünf Menschen erschossen und mehr als ein Dutzend verletzt. Zwei herbeigerufene Polizisten ließen nach Schüssen unbewaffnete Zivilisten – darunter auch ein Bub – im Stich (siehe auch Video oben). Gegen sie wird dienstlich ermittelt.
Eine Antiterroreinheit erschoss den Täter. Die Behörden stufen die Tat als Terroranschlag ein. Das Motiv des 58-jährigen Todesschützen ist bisher ungeklärt. Die Tatwaffe besaß er legal.









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