Zwei Jugendliche, die völlig jemand anderer sein wollen, zwei verstörte Eltern und eine Psychiaterin, die nicht bremst – das sind die Zutaten für Yasmina Rezas Stück „James Brown trug Lockenwickler“, das nun in den Linzer Kammerspielen zu sehen ist. Die Erwartungen sind hoch, geht es doch um brennende Themen wie Geschlechteridentität, Transgender und kulturelle Aneignung.
Man begegnet dem Elternpaar Pascaline und Lionel, die ihren Sohn Jacob in die psychiatrische Anstalt bringen. Sie fühlen sich auf verlorenem Posten: Zuerst war Jacob nur Fan der Sängerin Céline Dion, „jetzt lebt Céline Dion im Körper unseres Sohnes“, sagen die beiden.
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