01.08.2013 09:42 |

Imagekampagne

NSA-Chef: Hacker sollen Geheimdienst helfen

Der Chef des US-Geheimdienstes NSA, General Keith Alexander, hat bei einer Konferenz in Las Vegas die anwesenden Hacker aufgerufen, seine Institution zu unterstützen. Alexander sagte am Mittwoch nach Angaben der "Washington Post": "Wir stehen für Freiheit." Die Hacker sollten dem Geheimdienst helfen, das Land zu verteidigen. Mit den Aussagen wollte Alexander offenbar das durch die Affäre um den Ex-Mitarbeiter Edward Snowden ramponierte Image der NSA verbessern.

Die NSA-Mitarbeiter wollten Terroristen finden und beobachten, nicht normale Amerikaner, sagte Alexander. Der Ruf der Geheimdienstmitarbeiter sei beschädigt, weil nicht alle Fakten über die umstrittenen Überwachungsprogramme auf dem Tisch lägen. Die Medien stellten diese falsch dar. Laut "Washington Post" war Alexanders Auftritt in Las Vegas Teil einer Kampagne der Öffentlichkeitsarbeit, um besser zu erklären, was die NSA tut.

Snowden enthüllt gigantisches Spähprogramm "XKeyscore"
Auf seine in der Kritik stehende Institution ist am Mittwoch neuer Ärger zugekommen: Ein vom "Guardian" veröffentlichtes Dokument des Informanten Snowden untermauert den Vorwurf, dass die NSA praktisch unbegrenzten Zugriff auf Daten der Internetuser weltweit hat. Das Programm "XKeyscore" biete dem Geheimdienst Zugang zu gewaltigen Datenmengen, berichtet die britische Zeitung.

So könnten NSA-Mitarbeiter etwa in Echtzeit E-Mails von Nutzern lesen sowie ihr Suchverhalten im Internet, Einträge in sozialen Netzwerken und die meisten anderen Tätigkeiten im Netz verfolgen (mehr im Bericht in der Infobox).

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