Die NSA-Mitarbeiter wollten Terroristen finden und beobachten, nicht normale Amerikaner, sagte Alexander. Der Ruf der Geheimdienstmitarbeiter sei beschädigt, weil nicht alle Fakten über die umstrittenen Überwachungsprogramme auf dem Tisch lägen. Die Medien stellten diese falsch dar. Laut "Washington Post" war Alexanders Auftritt in Las Vegas Teil einer Kampagne der Öffentlichkeitsarbeit, um besser zu erklären, was die NSA tut.
Snowden enthüllt gigantisches Spähprogramm "XKeyscore"
Auf seine in der Kritik stehende Institution ist am Mittwoch neuer Ärger zugekommen: Ein vom "Guardian" veröffentlichtes Dokument des Informanten Snowden untermauert den Vorwurf, dass die NSA praktisch unbegrenzten Zugriff auf Daten der Internetuser weltweit hat. Das Programm "XKeyscore" biete dem Geheimdienst Zugang zu gewaltigen Datenmengen, berichtet die britische Zeitung.
So könnten NSA-Mitarbeiter etwa in Echtzeit E-Mails von Nutzern lesen sowie ihr Suchverhalten im Internet, Einträge in sozialen Netzwerken und die meisten anderen Tätigkeiten im Netz verfolgen (mehr im Bericht in der Infobox).
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