Budgetrunde verschoben

Vater von Bundeskanzler Stocker verstorben

Innenpolitik
19.04.2026 15:03
Porträt von krone.at
Von krone.at

Der Vater von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP), Franz Stocker, ist im 93. Lebensjahr verstorben, wie das Bundeskanzleramt am Sonntag bestätigte. Der ehemalige Nationalratsabgeordnete Franz Stocker war unter anderem als Arbeitnehmervertreter und in der Gewerkschaft tätig.

Wie der Vater, so der Sohn: Auch die Karriere des verstorbenen Vaters von Bundeskanzler Christian Stocker war über viele Jahre politisch geprägt. Der am 1. Jänner 1933 geborene Christgewerkschafter saß nicht nur im Nationalrat (1983 bis 1993), sondern davor auch im Bundesrat (1979 bis 1983). Beruflich war er bis in die 90er-Jahre als Elektromonteur bei der NEWAG (heute: EVN) beschäftigt, davor als Elektroinstallateur bei einer Firma in Wiener Neustadt.

Ehrenzeichen für politische Dienste
Politische Arbeit leistete Stocker etwa als Betriebsratsvorsitzender der NEWAG, als Kammerrat in der Arbeiterkammer Niederösterreich, ebenso im Vorstand und im Präsidium der Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie und im Vorstand des Gewerkschaftsbundes. Außerdem betätigte er sich als Vorsitzender der Fraktion Christlicher Gewerkschafter der Gewerkschaft Metall-Bergbau-Energie. Für seine Verdienste um die Republik Österreich erhielt er das Große Silberne Ehrenzeichen.

Budgetrunde verschoben
Wegen des Todesfalls wurde eine Verhandlungsrunde in der ÖVP-SPÖ-NEOS-Koalition zum Budget am Sonntag verschoben, hieß es aus dem Kanzleramt. Diese soll aber ehestmöglich – voraussichtlich noch in der kommenden Woche – nachgeholt werden.

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