Die Warteliste auf Heimplätze explodierte in der Stadt Salzburg seit Februar von 219 auf 368 Personen. In der Not baut die Stadtpolitik auf mehr Betreuer, um die Pflegekräfte zu entlasten – und auf alte Standards: So sollen künftig Doppelzimmer nicht mehr nur Ehepaaren vorbehalten sein.
Während Zivildiener Armin Halilovic im Seniorenheim Salzburg-Lehen das Bett einer Bewohnerin macht, sitzt im Aufenthaltsraum ein alter Herr alleine an einem Tisch. Der 23-Jährige plaudert gleich, als er aus dem Zimmer kommt, ein Weilchen mit dem Senior. „Am Anfang habe ich ein bisschen Angst gehabt, wie das hier wird. Aber jetzt gefällt es mir sehr“, lächelt Halilovic.
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