Es ist wieder so weit! Das Electric Love Festival (9. bis 11. Juli) steht vor der Türe und Tausende Fans werden am Salzburgring erwartet. Eine neue Technik sorgt bei der heurigen Ausgabe für noch stärkere Bässe und einen besonderen Klang.
„Auf der einen Seite ist es schön, dass uns jedes Jahr mehr Menschen sehen, auf der anderen Seite baut das natürlich auch Druck auf“, sagt Electric-Love-Chef Manuel Reifenauer über die Erwartungshaltung seines Publikums. Rund zehn Millionen Personen haben sich das YouTube-Video der großen Eröffnungsshow 2025 im Internet mittlerweile angesehen – ein Gradmesser für erfolgreiche Veranstaltungen, vor allem beim jungen Publikum. „Wir haben die Karten heuer so schnell verkauft wie noch nie zuvor. Wir glauben, dass das auch mit an der Reichweite der Eröffnungsshow lag“, so Reifenauer.
Erstes Event mit dieser Art von Technik in ganz Europa
Deshalb muss der Auftakt des mehrtägigen Musikfestivals (bis inklusive Samstag) dieses Jahr noch bombastischer ausfallen. Neben einem starken Line-up – unter anderem mit der Swedish House Mafia – gibt es für die Besucher auch in technischer Hinsicht einiges auf die Ohren. „Wir haben neue Subwoofer und sind die Ersten in Europa, die diese Generation an Technik verwenden“, erzählt Matthias Hochwimmer, Stage Producer des Festivals. Die Bässe klingen heuer also noch intensiver und sind stärker spürbar. Das Festival-Erlebnis an sich wird außerdem durch eine noch größere LED-Wand und viele zusätzliche spektakuläre Effekte abgerundet.
Über zwei Wochen haben die Aufbauarbeiten gedauert. Angereist sind spezialisierte Arbeiter aus der ganzen Welt. Sie reisen für Bühnenauf- und -abbauten von Festival zu Festival. „Die größte Herausforderung ist definitiv die Logistik. Speziell am Salzburgring gestalten sich Zufahrten über die kleinen Straßen schwierig“, erklärt Hochwimmer.
Knapp 700 Tonnen wiegt die heurige – noch streng geheime – Bühnenkonstruktion des ELF. „Diese Summe setzt sich zusammen aus rund 300 Tonnen Stahl, dazu kommen noch 350 bis 400 Tonnen Ballast und 150 bis 250 Tonnen an Technik.“ Alleine die vergrößerte, mittig in die Bühne eingebrachte LED-Wand wiegt rund 22 Tonnen.
Eine Mammut-Aufgabe, bei der jeder Handgriff zentimetergenau sitzen muss. Am Mittwochabend, bei der Aufwärmparty, können die Besucher einen ersten Blick auf die Bühne erhaschen.
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