Innviertler Volksschülerin hatte beim Spielen in Lengau (OÖ) leider das Loch übersehen, war hineingestürzt und konnte sich selbst nicht mehr befreien. Ein sensibler Feuerwehreinsatz war die Folge. Die verletzte Kleine musste mit einem Teil der Kabeltrommel ins Spital geflogen werden.
Einen nicht gerade alltäglichen Einsatz mussten am Dienstagabend drei Feuerwehren bei einem Anwesen in der Gemeinde Lengau absolvieren. Ein siebenjähriges Mädchen steckte dort mit seinem linken Fuß im Loch einer großen alten Kabeltrommel fest und konnte sich selbst nicht befreien.
Die Kleine war im elterlichen Garten auf das als Hundeliegeplattform genützte – etwa einen Meter hohe Holzgestell – geklettert. Beim Spielen dürfte sie unabsichtlich ins Loch der liegenden Kabeltrommel gestürzt sein.
Wir haben vorsichtig versucht, das Bein des Mädchens zu befreien, doch es steckte im Eisenring fest. Dann haben wir rundherum ausgeschnitten.
Feuerwehr-Kommandant Florian Renner
Bein schwoll an
Das Mädchen, dessen Bein dann offenbar stark anschwoll, rief verzweifelt nach der Mutter (45), die sofort die Feuerwehr alarmierte. „Sie ist bis übers Knie hilflos festgesteckt“, sagt Florian Renner, Kommandant der FF Schneegattern.
Während einer seiner Kameraden das Kind ablenkte und tröstete, schnitt ein anderer mit einer Elektrosäge schonend eine etwa 30 Zentimeter breite Holzscheibe rund um das verletzte linke Bein heraus.
Zweiter Feuerwehreinsatz nötig
Nach der Erstversorgung wurde die Volksschülerin mit dem Rettungshelikopter C6 ins LKH Salzburg geflogen. Dort war aber noch ein Einsatz der städtischen Berufsfeuerwehr nötig: Unter ärztlicher Aufsicht wurde der innere Metallring der Holzscheibe aufgezwickt und entfernt.
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