121 Jahre alt und jetzt in neuem Glanz! Nach zwei Jahren Bauzeit sind die Arbeiten am Bahnhof Bad Gastein abgeschlossen. Neue Aufzüge, ein Busterminal, moderne Bahnsteige und mehr Parkplätze machen den wichtigen Knotenpunkt an der Tauernstrecke barrierefrei und komfortabler...
Es war Kaiser Franz Joseph, der vor 121 Jahren, also 1905, den Bahnhof in Bad Gastein feierlich eröffnete. Mittlerweile steht das Gebäude unter Denkmalschutz. Die Modernisierung stand somit unter einem besonders aufwendigen Stern.
Doch nach zwei Jahren Bauzeit ist es endlich geschafft: Der Bahnhof präsentiert sich jetzt als moderne Mobilitätsdrehscheibe. Insgesamt flossen rund 23,1 Millionen Euro in den Umbau, davon 4,5 Millionen vom Land Salzburg und 2,2 Millionen von der Gemeinde. Zwei neue Aufzüge, ein taktiles Leitsystem, modernisierte Fahrgastinformationen und ein sanierter Personentunnel ermöglichen nun einen weitgehend barrierefreien Zugang. Der Inselbahnsteig wurde für moderne Fernverkehrszüge umgebaut und mit Überdachung sowie Wartebereich ausgestattet.
Auch der Vorplatz wurde gemeinsam mit der B167 neu gestaltet. Ein Busterminal verknüpft Bahn und Bus, die Park-and-Ride-Anlage bietet 45 Stellplätze. Hinzu kommen mehr Fahrradabstellplätze sowie erneuerte Gleise, Oberleitungen und technische Anlagen. Eine Photovoltaikanlage mit 23 kWp erzeugt jährlich rund 24 MWh Strom.
Verkehrsreferent Stefan Schnöll erklärte sinngemäß, der fertiggestellte Bahnhof entspreche nun der Bedeutung des Tourismusortes. Pendler und Gäste profitierten gleichermaßen von mehr Komfort, besseren Umsteigemöglichkeiten und den Angebotsausweitungen auf der Tauernbahn. Gemeinsam mit neuen Doppelstockzügen und den modernisierten Stationen im Gasteinertal werde die Erreichbarkeit der Region deutlich gestärkt.
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