Die Untersuchung ermittelte nicht nur die negativen Folgen von Online-Werbung auf das Leben der Befragten, sondern diente auch der Ermittlung der meistgehassten Werbungen in den USA. Das Ergebnis: Zwei Drittel der Befragten finden insbesondere Werbungen entbehrlich, die eine Steigerung der Manneskraft oder ähnliche potenzbezogenen Produkte als Inhalt haben. Fast 60 Prozent der Befragten sind insbesondere Reklame für Dinge leid, die sie gar nicht brauchen. Und etwas mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer ist von Werbung für Potenzmittel für die Frau genervt.
Shopping- und Sexverzicht wegen lästiger Werbung
Die Folgen der nervigen Online-Werbung: 51 Prozent der Befragten hat aufdringliche Reklame schon einmal so in Rage versetzt, dass sie mit dem Internetsurfen aufgehört haben. Zwei von fünf Befragten geben zudem an, wegen lästiger Produktinformation schon einmal auf Online-Shopping verzichtet zu haben. Und immerhin jeder Fünfte behauptet, von Werbung im Netz schon einmal so genervt gewesen zu sein, dass er deswegen keine Lust mehr auf Sex hatte.
Da ist es kein Wunder, dass US-Amerikaner, denen von einem Unternehmen schon einmal schlechte Werbung vorgesetzt wurde, äußerst nachtragend sind. Wie das IT-Nachrichtenportal "CNET" berichtet, gibt fast jeder vierte Befragte an, einen großen Bogen um Firmen zu machen, die ihm schon mal schlechte Werbung vorgesetzt haben. Überspannt ein Unternehmen den Bogen zweimal, indem es Internetnutzern schlechte oder nervige Reklame zeigt, so behaupten sogar 43 Prozent der Befragten, künftig die Finger von dieser Firma lassen zu wollen.
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