Österreicher haben im Vorjahr deutlich mehr für Reisen mit Übernachtungen ausgegeben, als die EU-Bürger im Durchschnitt: Mit 161 Euro pro Nacht für Transport, Unterkunft, Waren oder Dienstleistungen belegten sie nach den Touristen aus Luxemburg (183 Euro) den zweiten Platz.
Urlaubern aus Irland war ein Urlaubstag 143 Euro wert, teilte Eurostat am Mittwoch mit. Im Schnitt gaben die EU-Bürger 97,6 Euro aus, um 11,8 Prozent mehr als 2022.
Griechen am sparsamsten
Zu den Schlusslichtern bei den Reiseausgaben zählten Urlauber aus Griechenland, Polen und Tschechien. Sie gaben zwischen 48 und 57 Euro pro Urlaubstag mit Übernachtung aus.
Fast drei Viertel der Reisen im Inland
EU-Bürger machten im Vorjahr 1,14 Milliarden Reisen mit zumindest einer Übernachtung, um 5,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Ausgaben dafür bezifferte Eurostat mit 553 Milliarden Euro, das entspricht einem Anstieg um 16,5 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Die relativ hohen Unterschiede bei den Ausgaben relativieren sich allerdings: fast drei Viertel dieser Reisen (73 Prozent) wurden im Inland unternommen.
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