Trennung spätestens nach acht Wochen
Gehören Sie auch zu denjenigen, die ihre Zahnbürste nur einmal im halben Jahr wechseln? Keine gute Idee! Mindestens alle sechs bis acht Wochen sollten Sie die Zahnbürste wechseln, denn dann lässt die Reinigungskraft nach. Außerdem vermehren sich, je länger Sie Ihre Zähne mit der gleichen Bürste schrubben, die Bakterien und Pilze leichter und schneller. Ihr strahlendes Lächeln wird Ihnen die regelmäßige Investition in eine neue Zahnbürste also danken.
Seide für die Zähne
Wo wir gerade beim Thema sind: Auch mit einer neuen Zahnbürste erwischen Sie nur rund 60 Prozent der Zahnoberfläche richtig gut. Der Rest – dabei handelt es sich vor allem um die Zahnzwischenräume – wird beim Bürsten und Schrubben meistens vernachlässigt. Essensreste und Bakterien können sich dort besonders gut ausbreiten, büßen werden Sie die Nachlässigkeit spätestens beim nächsten Zahnarztbesuch. Daher sollten Sie es unbedingt zur Routine machen, mindestens einmal am Tag (am besten abends) auch Zahnseide zu verwenden.
Profis für schöne Augenblicke
Wenn gar keine Alternative besteht, ist es selbstverständlich kein Problem, wenn Sie sich beim Abschminken einmal mit einer Fettcreme behelfen. Zur Dauerlösung sollte das jedoch nicht werden. Denn die darin enthaltenen Öle können sich in den Augen sammeln und diese über Nacht anschwellen lassen. Ein Augen-Make-up-Entferner sollte daher in Ihrem Beauty-Schrank nicht fehlen. Ein paar Tropfen auf einen Wattepad träufeln und sanft über die Augen wischen. Nicht zu viel rubbeln, denn das fördert Fältchen um die Augen – wie auch, sich nicht abzuschminken. Sich täglich abzuschminken sollte daher unbedingt zum Beauty-Ritual werden.
Cremen, cremen, cremen!
Bei Ihren Händen lautet die Devise eindeutig: cremen, cremen, cremen! Ein kleiner Klecks Creme kann ein großer Klecks für Ihre Zukunft sein. Denn schrumpelige, trockene und fleckige Hände verraten das Alter meist gnadenlos. Damit das nicht passiert, am besten nach jedem Händewaschen einen kleinen Klecks Handcreme sorgfältig verteilen.
Drücken verboten!
Ja, wir geben es zu! Sehen wir einen Pickel, müssen wir einfach drauflos drücken. Auch wenn es Sie aber noch so in den Fingern juckt, sollten Sie in Zukunft lieber darauf verzichten. Denn indem Sie an dem Pickel herumfummeln, drücken Sie die Unreinheiten meist nur noch tiefer in das Gewebe. Es kommt zu Entzündungen, kleine Narben sind meistens die Folge. Üben Sie sich daher in Geduld: In ein paar Tagen ist der Pickel meist von selbst wieder verschwunden.
Extraschicht für die Nägel
Noch schnell der Lack auf die Nägel, schon sind Sie ausgehbereit – und die böse Überraschung kommt meistens dann, wenn Sie dem Nagellack mit dem Entferner zuleibe rücken. Denn insbesondere dunkle Farben können auf den Nägeln gelbe Verfärbungen hinterlassen, die sich auch beim Händewaschen nicht mehr entfernen lassen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie beim Lackieren ein paar Minuten mehr Zeit investieren und eine solide Basis unter den Farblack pinseln. Unterlacke trocknen in Sekunden, schützen die Nägel und lassen zudem die Farbe besser haften.
Unbedingt schützen!
Trockene, brüchige Spitzen, spröde Haare? Sie sind meistens selbst schuld daran, wenn Ihre Haare nicht aussehen wie die glänzenden Wallemähnen aus der Werbung. Um wieder schöne Locken zu bekommen, sollten Sie vor dem Styling ihrer Haare auf keinen Fall auf einen Hitzeschutzspray verzichten. Denn er schützt die Strähnen, wenn Sie ihnen mit Fön, Glätteisen oder Lockenstab zuleibe rücken.
Die fetten Jahre sind vorbei
Apropos Haarpflege: Wird beim Hitzeschutz oft gespart, tragen die meisten den Conditioner hingegen zu großzügig auf. Die Haarspülung sollte nämlich nicht wie ein Shampoo im ganzen Haar verteilt werden, sondern ist nur dazu gedacht, kaputte Partien in den Längen und Spitzen zu kurieren. Und eben dort sollten Sie den Conditioner auch verteilen. Der Ansatz hingegen ist ja erst frisch herausgewachsen – eine Überdosis Pflege schadet hier mehr, als sie hilft, und macht den Ansatz platt.
Auf die Füße nicht vergessen
Es ist unbequem, es klebt, es hinterlässt fettige Tapser in der ganzen Wohnung: Wir verstehen die Argumente, warum Sie lieber auf Ihre tägliche Portion Creme an den Füßen verzichten. Dennoch sollten Sie bei der Körperpflege nicht bei den Knöcheln aufhören, sondern ihren Füßen ebenfalls eine Extraportion Zuwendung schenken. Der Vorteil: Wenn Sie Ihre Füße von jetzt an nach dem Duschen anständig trockenrubbeln und danach sorgfältig eincremen, bleibt Ihnen im Sommer eine aufwendige Pediküre erspart.
Bitte ausziehen!
Bitte ausziehen – und das mindestens einmal im Jahr! Lassen Sie Ihre Muttermale regelmäßig beim Hautarzt checken. Denn auch wenn Sie absolut sicher sind, dass ihre Muttermale so aussehen wie immer, sollte der Dermatologe dennoch einen Profiblick darauf werfen. Nur er kann entscheiden, ob ihre Haut auch immer noch "pumperlg'sund" ist und gegebenenfalls rechtzeitig eingreifen.
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