"Schnitzeljagd heißt für viele Konsumenten, dass sie am Freitag ein Schnitzel finden müssen, das am Sonntag noch frisch ist - das Ergebnis unserer Untersuchung zeigt, dass das oft sehr schwierig ist", erklärte AK- Konsumentenschützer Harald Glatz. "Vor allem bei Produkten, die nicht unter Schutzatmosphäre verpackt wurden, ist das Ergebnis heuer noch schlechter als im Vorjahr."
Eindeutig besser abgeschnitten haben Produkte, die unter Schutzatmosphäre verpackt waren: Von diesen sechs Produkten waren am Ablauftag fünf nicht zu beanstanden, nur ein Produkt wies eine erhöhte Keimbelastung auf.
Falsche Haltbarkeitsangaben
Der Grund laut AK: Die angegebene Haltbarkeitsdauer sei in vielen Fällen völlig überzogen und werde oft sogar noch ausgedehnt. Die Arbeiterkammer fordert daher Hersteller und Verpacker auf, realistische Haltbarkeitsdaten anzugeben, auf die sich die Konsumenten verlassen könnten.
Kühlvitrinen zu warm
Außerdem würde Frischfleisch in den Supermärkten oft bei zu hohen Temperaturen gelagert. Die notwendigen Kühltemperaturen in den Supermarktvitrinen müssten lückenlos eingehalten werden, und die amtliche Lebensmittelüberwachung müsse die Einhaltung strenger kontrollieren.
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