Erstmals in diesem Jahr klettern die Temperaturen in Richtung tropische Nächte. Wiens Umweltberatung gibt jetzt schon Tipps für guten Schlaf in städtischen Hitze-Nächten, denn gerade wer jetzt schon vorbaut, ist im Vorteil, wenn der Hitze-Hammer in ein paar Wochen zuschlägt.
Noch empfinden viele den Sonnenschein und das frühsommerliche Wetter als angenehme Abwechslung. Aber nicht mehr lang, und Hitze wird wieder zur Belastung – vor allem in Tropennächten, wenn die Temperatur über 20 Grad Celsius bleibt und damit rund vier Grad über einem guten Wert für erholsame Nächte liegt.
Wahl der Textilien entscheidend
Wer sich rechtzeitig auf den Hitze-Hammer vorbereitet, ist dann im Vorteil. Deshalb hat die Wiener Umweltberatung jetzt schon Tipps und Tricks gesammelt, um gut durch den Sommer in der Stadt zu kommen. Dass das Abdunkeln von Räumen und das Lüften nur nachts und am frühen Morgen hilft, weiß fast jeder, ebenso, dass kühle Duschen nur kurze Linderung bringen, aber nachher umso mehr Hitzegefühl.
Seltener wird aber die Rolle bedacht, die Textilien spielen, die mit der Haut in Berührung kommen. Der Verzicht auf Kunstfasern – mit Ausnahme von Lyocell – bei Bettwäsche und Pyjamas ist schon die halbe Miete für erträgliche Nächte. Noch besser als Baumwolle kühlt im Sommer Leinen, das im Vergleich doppelt so viel Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wer in neue Sommer-Bettwäsche investiert, sollte zudem auch die Webart berücksichtigen.
Wiens Umweltberatung hat bereits für den Sommer vorgebaut: Unter www.umweltberatung.at/HOT-Check findet sich im Internet eine Sammlung an Tipps zum Umgang mit hochsommerlichen Temperaturen. Zudem gibt es unter der Telefonnummer (01) 803 32 32 (Mo bis Do 9 bis 15 Uhr, Fr 9-12 Uhr) persönliche Beratung und Antworten auf Fragen nicht nur zu Hitze, sondern auch Nachhaltigkeit im Alltag, vom Einkauf bis zu Gartentipps.
„Gefühlte Temperatur wird merklich angenehmer“
Auch Baumwolle kann in Satin-Qualität zum Hitzestau führen. Lockerer gewebte Stoffe wie Perkal oder Renforcé lassen die Luft besser zirkulieren. „Die gefühlte Temperatur wird durch Bettwäsche aus Naturmaterialien merklich angenehmer“, verspricht Expertin Michaela Knieli, auch wenn sich die „tatsächliche Temperatur in der Wohnung oft schwer beeinflussen“ lasse.
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