Mi, 15. August 2018

In 3 - 5 Jahren fertig

23.10.2012 11:46

Google arbeitet an schlauem Computer wie in "Star Trek"

Google arbeitet an einer Software, die wie der berühmte "Computer" in "Star Trek" Fragen beantwortet, ohne dass der Nutzer dafür sein Smartphone zur Hand nehmen oder eine Tastatureingabe am PC tätigen muss. In drei bis fünf Jahren könnte es so weit sein.

Google-Manager Amit Singhal erklärte gegenüber dem "Telegraph", der Konzern sei von "Star Trek" zur Entwicklung eines Konzepts für den "allgegenwärtigen Computer" inspiriert worden. Gadgets sollen dabei nahtlos ins tägliche Leben ihrer Nutzer eingebunden sein und deren Fragen beantworten.

Auch eine Übersetzungssoftware sei denkbar, so Singhal. "Warum sollte jemand eine Unterhaltung unterbrechen, weil ihnen eine kleine Information fehlt, die man braucht, um die Unterhaltung voranzubringen?" Derzeit müsse man das Handy herausholen, entsperren, eintippen - dabei verliere man "wertvolle Sekunden und die Unterhaltung ist unnatürlich und unbehaglich geworden".

Fragen und Antworten total vernetzt
"Ich würde die kühne Vorhersage machen, dass man in den nächsten drei bis fünf Jahren einen 'Star Trek'-Assistenten hat, der viel mehr Fähigkeiten besitzt als das Handy heute. Die ersten kleinen Schritte dafür haben wir bereits gesetzt", so Singhal. Der Google-Manager hat auch schon eine Vorstellung davon, wie die Zukunft dann aussehen könnte: Die Antwort auf eine Frage könne etwa auf der Virtual-Reality-Brille Google Glasses auftauchen, aber auch auf dem Fernseher oder sogar dem Kühlschrank.

Hürden und große Konkurrenz
Bis es tatsächlich so weit ist, müsse man allerdings noch einige Hürden überwinden, räumte Singhal ein. Zudem müsse die Software erst lernen, die Feinheiten gesprochener Sprache zu verstehen. Google muss sich mit der Entwicklung dennoch ranhalten, denn die Konkurrenz schläft nicht: Apple heimste bereits vor einem Jahr mit der Einführung des Sprachassistenten Siri auf dem iPhone 4S Lob ein. Beim weiteren Ausbau des Services soll unter anderem William Stasior helfen, den Apple vor Kurzem bei Amazon abgeworben hat (siehe Infobox).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.