Die für Googles Chrome-Browser und Mozillas Firefox erhältliche Browser-Erweiterung greift dafür auf eine Liste von Stichwörtern zurück, in der viele gebräuchliche Baby-Begriffe bereits abgespeichert sind. Taucht ein Foto mit einem dieser Stichwörter auf Facebook auf, wird es von der Anwendung gegen – so die Eigendefinition - "awesome stuff" ("beeindruckendes Zeug") ausgetauscht.
Dabei kann es sich um eine zufällig generierte Auswahl von Katzen-Bildern handeln oder um Aufnahmen von zuvor per Schlagwort definierten Personen oder Dingen. Auch auf Bilderdienste wie Instagram kann via RSS zugegriffen werden, um die Baby-Fotos durch andere Bilder und den Hinweis "Baby removed" ("Baby entfernt") zu ersetzen.
Die Idee zu Unbaby.me stammt übrigens – wider Erwarten – von drei Frauen aus New York. Bei einem Feierabend-Drink stellten sie fest, dass die ständige Konfrontation mit Baby-Bildern auf Facebook mitunter ermüdend sei – obwohl sie selbst Babys liebten, wie sie gegenüber der "Los Angeles Times" schildern.
Einen Haken hat das Baby-Entfernungs-Tool allerdings: Ist ein Baby-Bild nicht beschriftet, wird es auch nicht als solches erkannt. Der Umstand, dass die Stichwort-Liste nach der Installation nur englischsprachige Begriffe enthält, lässt sich indes durch manuelles Hinzufügen neuer Stichwörter ganz einfach beheben.
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