Besonders günstige und gute Sonnenmilch gibt es laut "Konsument" bei Lidl (Cien classic: 1,60 Euro/100 ml) und Müller (Lavozon: 1,98 Euro/100 ml). Mit "nicht zufriedenstellend" wurde als einziges Produkt die eco-Sonnencreme beurteilt. Obwohl sie nicht ausreichend vor UVA-Strahlen schützt, kostet die Creme mit 21,07 Euro für 100 Milliliter mehr als das Zehnfache der billigen Testsieger. UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als UVB-Strahlen und lassen die Haut vorzeitig altern. UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrand und fördern die Entstehung von Hautkrebs.
Lichtschutzfaktor 30
Zum Schutz vor UBV-Strahlen empfehlen Hautärzte Menschen helleren Typs mindestens Lichtschutzfaktor 30. Mit Ausnahme des Yves-Rocher-Sonnenschutz-Sprays schützen alle getesteten Produkte entsprechend dem angegebenen Faktor. Dies jedoch nur, wenn reichlich gecremt und nachgecremt wird. Insbesondere nach dem Baden rät "Konsument", prinzipiell wieder Sonnenschutz aufzutragen, denn auch bei Produkten, die als "wasserfest" deklariert sind, kann nach zweimal 20 Minuten im Wasser nur noch die Hälfte des ursprünglichen Schutzes vorhanden sein.
Ein hoher Lichtschutzfaktor verhindert übrigens nicht, dass man braun wird. Es mag vielleicht etwas länger dauern, dafür ist die Farbe dann beständiger. An der Hautverträglichkeit der Produkte gab es im Test nichts zu kritisieren. Auch in den hautpflegenden Eigenschaften wurden keine wesentlichen Unterschiede festgestellt. Kritik beim Prüfpunkt "Entnahme" handelten sich die Lotionen von Annemarie Börlind und von Vichy ein. Beide werden bei Hitze zu dünnflüssig.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.