Drei sportliche schwierige Spielzeiten haben bei den Fans des FC Red Bull Salzburg Spuren hinterlassen. die Zuschauerzahlen waren zuletzt stark rückläufig. Der Trend soll unter Cheftrainer Danny Röhl umgekehrt werden. Das ist allerdings ein steiniger Weg. Dafür könnte sich schon bald am Transfersektor wieder etwas tun. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Christoph Nister.
Bis zum 3. September hat das Transferfenster noch geöffnet. Die Bullen haben schon jetzt den größten Umbruch ihrer Geschichte erlebt. Ein Ende ist vorerst noch nicht in Sicht.
Auf dem Flügel plant Sport-Geschäftsführer Marcus Mann noch einmal nachzulegen. Junior Kadile (Servette) gilt aktuell als heißester Kandidat, doch auch mit Alieu Njie (Torino) und Couhaib Driouech (PSV Eindhoven) soll es bereits Gespräche gegeben haben.
Trainer Danny Röhl gab sich diesbezüglich zurückhaltend. „Es kam immer was passieren“, übte er sich in Diplomatie. „Es ist kein Geheimnis, dass wir schauen, was am Markt passiert. Vielleicht gibt es auch noch einen Abgang.“ Seinem Landsmann streute er Rosen: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Kader, wie er ist. Marcus macht das hervorragend, wir sind in engem Austausch.“
Für das Spiel am Donnerstag (19, live auf ServusTV) kommen potenzielle Neuzugänge ohnehin nicht in Frage. Nach dem 1:0 in Schweden soll auch ohne diese der Einzug in die Ligaphase der Europa League sichergestellt werden. Die Chancen der Bullen stehen gut, wie auch ein Blick in Richtung Wettanbieter zeigt. Diese sehen Salzburg als glasklaren Favoriten, zumal die Röhl-Elf generell einen guten Saisonstart hingelegt hat.
Beim Fanzuspruch macht sich das noch nicht bemerkbar, viele müssen noch überzeugt werden. Im Vorfeld wurden „rund 7000 Tickets“ abgesetzt, erklärte ein Sprecher. Valentin Zabransky hofft, dass es rasch mehr werden: „Ziel ist es, durch unsere Spielweise noch mehr ins Stadion zu locken. Wir freuen uns über Support!“
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