Übel verschätzt hat sich der Lenker eines Lieferautos am Mittwochnachmittag beim Wiener Austria Center. Denn sein Transporter war leider weit höher als jene 2,2 Meter, die es für die reibungslose Durchfahrt nach dem Kreisverkehr braucht.
Kurz vor 14.30 Uhr war der Fahrer des Kleinlasters beim Austria Center durch den Kreisverkehr gefahren. Weit sollte das Fahrzeug danach allerdings nicht mehr kommen. Die unmittelbar nach dem Kreisverkehr platzierte Höhenbegrenzung (Fahrzeuge, die in die Parkgarage des Austria Centers fahren wollen, müssen niedriger als 2,2 Meter sein) sollte zum unüberwindbaren Hindernis werden.
Fahrt endete abrupt
Dass sein Fahrzeug weit höher war als die erlaubten 220 Zentimeter, merkte der Fahrer erst, als es laut krachte und die Fahrt abrupt endete ...
Wie Fotos von „Krone“-Leserreporter Christof zeigen, hatte das Fahrzeug jedenfalls ordentlich Schwung. Denn der massiv gebaute Höhenbegrenzer schob sich fast bis zu Hälfte des Lkw-Aufliegers. Erst dann war Schluss.
Feuerwehr zog Transporter heraus
Der Unfall machte jedenfalls einen Einsatz der Wiener Feuerwehr nötig. Wie ein Sprecher gegenüber der „Krone“ erklärte, habe man den Transporter herausgezogen und die Straße danach von den Trümmern befreit. Das schwerbeschädigte Fahrzeug sei in weiterer Folge von einer Fachfirma abgeschleppt worden.
Es war längst nicht der erste Unfall an dieser Stelle – und es wird wohl auch nicht der letzte gewesen sein. Der Lenker jedenfalls blieb unverletzt.
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